Während es für Trier um die Playoff-Plätze geht, kämpft Heidelberg gegen den Abstieg. Trotz starker Defensiv-Leistung ging Trier mit Rückstand in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte klappte bei den Trierern offensiv nur noch wenig - Heidelberg baute die Führung immer weiter aus. Auch das letzte Trierer Aufbäumen brachte nichts mehr. Trier verlor schließlich knapp mit 69:71.
Halbzeit-Rückstand der Trierer trotz Defensiv-Spektakel
Für die Zuschauenden war deutlich zu spüren, dass es für Heidelberg um einiges ging in dieser Partie. Das Team startete ziemlich aggressiv in das Spiel und Trier musste ordentlich dagegen halten. Die Defensive der Gladiators machte das stark - hielt die Offensive der Heidelberger vor allem im zweiten Viertel in Schach. Trotzdem lag Heidelberg lange Zeit vorne - wenn auch nur knapp. Offensiv holte Trier jedoch immer wieder auf, konnte den 36:45 Rückstand zur Halbzeit aber nicht mehr verhindern.
Halbzeitshow mit ukrainischer Band
In der Halbzeit wurde die ukrainische Band Frimagi live per Video zugeschaltet. Gemeinsam mit der ganzen Arena sangen sie "Wonderwall" von Oasis. Zuvor hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Instagram zwischen "Shout" von Tears for Fears und "Wonderwall" von Oasis abgestimmt. Initiiert wurde die Aktion von Rüdiger Linhof von den Sportfreunden Stiller und Carmen Höfflin, ehemalige Profi-Bundesligaspielerin des SC Freiburg und TV-Expertin.
Nach dem Aufstieg Interview: So wollen Triers Basketballer die Bundesliga halten
Teamspirit, Respekt und eine eingespielte Mannschaft. Im SWR-Interview sagt Jacques Schneider, Trainer der GladiatorsTrier, wie er das Team auf die Basketball-Bundesliga vorbereitet.
Schwache Dreier-Quote der Trierer
Dreier für die Trierer gab es selten - stattdessen viele Freiwürfe. Den ersten erfolgreichen Dreier für das Heimteam warf Steven Ashworth zu Beginn des dritten Viertels. Insgesamt gingen im ganzen Spiel nur zwei von 25 in den Korb. Den Heidelbergern gelang das deutlich besser. Acht von 23 Würfen außerhalb der Drei-Punkte-Linie waren drin.
Spannende Schlussphase: Letztes Trierer Aufbäumen vergebens
Im letzten Viertel gab Trier zu viele Chancen her. Zu oft verloren sie den Ball an die Heidelberger Offensive, die das ausnutzte. Wenige Minuten vor Schluss kam Trier offensiv nochmal ran. Doch auch dieses letzte Aufbäumen brachte nichts mehr - wie der Dreier von Urald King zweieinhalb Minuten vor Schluss. Die Trierer mussten sich mit 69:71 gegenüber den MLP Academics aus Heidelberg geschlagen geben.