Nach drei Siegen in den ersten drei Spielen der neuen BBL-Saison starteten die Gladiators Trier mit vielen Fehlern in die Partie gegen Braunschweig. Zu viele Ballverluste, zu wenig Präzision in den Würfen - nach viereinhalb Minuten lag Trier gegen sehr aufmerksame Niedersachsen mit elf Punkten zurück (2:13).
Der Aufsteiger biss sich in der Folge aber rein in die Partie. Angeführt von Center Maik Zirbes verringerte Trier den Rückstand kontinuierlich und ging zu Beginn des zweiten Viertels durch einen Drei-Punkte-Wurf von Eli Brooks erstmals in Führung - 24:21. In einem bis zur Pause intensiv geführten Duell konnte sich kein Team absetzen, mit 37:37 ging es in die Kabinen.
Guter Start der Gladiators ins dritte Viertel
Den besseren Start in das dritte Viertel erwischten die Gladiators. Nach einem erfolgreichen Dreier von Jordan Roland betrug der Vorsprung für Trier zehn Punkte (52:42). In einer an Ungenauigkeiten reichen und Punkten armen Endphase der Partie schaffte es Trier, den Vorsprung zu verwalten. Einzig in den Schlusssekunden mussten die Rheinland-Pfälzer nochmal ein bisschen zittern, als die Löwen auf drei herankamen.
Am Ende setzten sich die Gladiators Trier mit 78:73 gegen Braunschweig durch und bleiben in der noch jungen BBL-Saison weiterhin ungeschlagen. Bester Scorer des Spiels war Braunschweigs Joshua Obiesie mit 25 Punkten, erfolgreichster Schütze für Trier war Clay Guillozet mit 15 Punkten.
Gladiators Trier stellen Auftakt-Rekord ein
Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel stellten die Gladiators Trier einen Rekord ein. Nur Würzburg (2015/2016) und Rostock (2022/2023) hatten zuvor als Aufsteiger zum Auftakt vier Siege in Folge feiern können. Sollte Trier am 5. Spieltag der Basketball-Bundesliga (24. Oktober, 20:00 Uhr) auch in Oldenburg gewinnen, würde dies den alleinigen Rekord bedeuten.