Leichtathletik: Diese neun Athletinnen und Athleten gelten als Titelfavoriten

Der Süd-Westen ist gespickt mit Top-Leichtathletinnen und Leichtathleten. Viele von ihnen gelten als Favoriten auf den Titel in ihrer jeweiligen Sportart. Neben großen Namen wie Weitspringerin Malaika Mihambo aus Heidelberg oder dem Mainzer Julian Weber im Speerwurf, liegt auch im Nachwuchs viel Hoffnung. Gerade die 21-jährige Hürdenläuferin Rosina Schneider geht in Bestform an den Start in Bochum-Wattenscheid. Dort finden die Finals der Leichtathletik statt - nur Stabhochsprung gibt es regulär in Hannover zu sehen.

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Stand
Malaika Mihambo springt im letzten Test vor den Finals auf 7,05 Meter
Weitsprung: Im letzten Versuch sprang Malaika Mihambo beim Diamond-League-Meeting in London auf 7,05 Meter. Nach einem unglücklichen Absprung Ende Mai in Dresden hatte sie zuvor mit Problemen im Rücken zu kämpfen. Erst zehn Tage vor dem Wettkampf in London konnte sie wieder richtig trainieren. Trotzdessen geht die Olympiasiegerin und Weltmeisterin nun als klare Favoritin an den Start. IMAGO / Newscom World
Speerwerfeer Julian Weber beim Anlauf
Speerwerfen: Julian Weber gilt seit Jahren als bester deutscher Speerwerfer. In dieser Saison bremsten ihn allerdings einige Verletzungen aus. Nun meldet er sich bei einem Meeting in Luzern zurück. Dort schleuderte der einstige Europameister den Speer bei seinem ersten Wettkampf des Jahres auf 87,04 Meter - europäische Jahresbestleistung. Der 31-Jährige Mainzer will diese Form nun bestätigen. IMAGO / Chai v.d. Laage
Yemisi Mabry konzentriert beim Stoß
Kugelstoßen: Mit der Olympiasiegerin aus 2024, Yemisi Mabry, hat auch das Titelrennen im Kugelstoßen der Frauen eine klare Anwärterin. Die 27-jährige gewann zuletzt das Kugelstoßmeeting in Biberach und bestätigte dort ihre herausragende Form. Starke 19,61 Meter standen für die Mannheimerin am Ende auf dem Tableau. IMAGO / TT
Frederik Ruppert im Sprint
5000-m-Lauf: Erst Ende Mai lief Frederik Ruppert auf die 3000-Meter-Hindernis Europarekord. Nun hat er sich für Hannover kurzfristig entschieden über die klassischen 5000-Meter an den Start zu gehen. Dort gilt der Mann vom LAV Tübingen ebenfalls als Titelkandidat. Über die 3000-Meter-Hindernis dürften wir Ruppert dann wieder bei der Leichtathletik-EM in Birmingham sehen. IMAGO / Eibner
Anjuli Knäsche sucht vor einer großen Menge Stäbe ihren eigenen
Stabhochsprung: Kurz vor den Finals, die für die Stabhochspringerinnen als einzige Disziplin der Leichtathletik in Hannover stattfinden, glänzte Anjuli Knäsche mit einer persönlichen Bestmarke. Bei den BW-Finals in Walldorf bei Heidelberg übersprang die 32-Jährige erstmals die 4,60 Meter. Die deutsche Meisterin aus 2022/23 und 24 möchte sich mit einem ähnlichen Ausrufezeichen nun ihren Titel zurückerobern. 2025 verpasste die Athletin vom VfB Stuttgart die Meisterschaft mit Silber nur knapp. IMAGO / Sports Press Photo
Stepanov sitzt nach dem Rennen auf der Bahn
800-Meter-Lauf: Jugend forscht ist das Motto beim 21-jährigen Alexander Stepanov. Mit der Mixed-Staffel war er 2024 bereits erfolgreich, über die 800 Meter wurde er im Winter Deutscher Hallenmeister. Nun soll der Coup über die Mittelstrecke auch unter freiem Himmel klappen. "Mein klares Ziel ist der deutsche Rekord", gab sich der junge Athlet des VfL Sindelfingen im März selbstbewusst. IMAGO / Beautiful Sports
Gesa Krause beim Sprung über ein Hindernis
3000-Meter-Hindernis: Die deutsche Rekordhalterin Gesa Krause möchte nun auch ihren deutschen Meistertitel zurückerobern. Sie befindet sich in einer sehr starken Form und freut sich auf einen potenziell engen Wettkampf. Bereits vier Athletinnen haben die EM-Norm geschafft, bei drei Startplätzen für Birmingham. Die Finals sind für die in Trier trainierende Athletin daher ausschlaggebend. IMAGO / Chai v.d. Laage
Sophia Junk beim Zieleinlauf
200-Meter-Sprint: Sophia Junk ist nach Verletzungsproblemen wieder zurück auf der Bahn. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin aus Paris 2024 unterbot beim Lauf-Meeting in Wetzlar Anfang Juli erstmals die EM-Norm auf 200-Meter. Schafft sie es nun annähernd an ihre Bestzeit von 22,53 Sekunden, gilt sie definitiv als Titelanwärterin. IMAGO / Beautiful Sports International
Rosina Schneider freut sich nach U23-Titel
Hürdenlauf: Rosina Schneider aus dem baden-württembergischen Empfingen gehört zu den größten Talenten der deutschen Leichtathletik. So holte sie bei den U20-Europameisterschaften 2023 Gold über 100 Meter und wurde im gleichen Jahr zur Jugend-Leichtathletin des Jahres ausgezeichnet. Die 21-Jährige, die 2028 als Hürdenläuferin zu den Olympischen Spielen nach LA fliegen möchte, befindet sich für die Finals in bestechender Form. IMAGO / Beautiful Sports
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SWR
Wattenscheid

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