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Baden-Württemberg jagt den ersten Clubtitel im Beachvolleyball
Im Beachvolleyball bei den Frauen vertritt der Olympische Sportclub Baden-Württemberg mit Clara Dreßen, Mila Jancar, Leonie Klinke und Josefine Schäkel den Südwesten. Im neuen Clubformat kämpft das Team um den ersten deutschen Meistertitel dieser Art. Das Besondere: Jede Begegnung beginnt mit zwei Spielen im klassischen 2 vs. 2-Format, wobei jede Spielerin beziehungsweise jeder Spieler eines Clubs genau einmal eingesetzt werden muss. Sollte es danach 1:1 stehen, entscheidet ein Golden Set im 4 vs. 4-Format über den Sieger der Begegnung. Dieses wird in einem Satz bis 21 Punkte gespielt und bringt eine zusätzliche taktische und teamorientierte Komponente in den Wettbewerb.
Als Gegner warten der 1. Beachclub Kiel e.V., die BR Volleys und Eintracht Spontent.
Geräteturnen: Ludwigsburger Top-Talent Timo Eder mit Goldambitionen
Im Geräteturnen gehört Timo Eder vom MTV Ludwigsburg erneut zu den großen Favoriten. Der 21-Jährige sicherte sich im vergangenen Jahr bei den Finals in Dresden den deutschen Meistertitel im Mehrkampf und reist nun als Titelverteidiger nach Hannover. Der amtierende Europameister peilt die erfolgreiche Verteidigung seines Titels an. Als größter Herausforderer gilt Radomyr Stelmakh vom SC Cottbus.
Teams-Gewichtheben: Erstmals Teil der Finals
Der Favorit im Gewichtheben bei den Finals 2026 in Hannover ist der AV 03 Speyer. Der neunmalige Deutsche Meister gewann zuletzt 2025 den Titel und gehört zu den erfolgreichsten Vereinen Deutschlands. Erstmals wird das Finale der German Weightlifting Bundesliga im Rahmen der Finals in Hannover ausgetragen. Am 26. Juli kämpfen in der Swiss Life Hall die drei bestplatzierten Mannschaften der Saison um den Titel.
Leichtathletik: Neun Athletinnen und Athleten gehen als Favoriten an den Start
Der Südwesten ist gespickt mit Top-Leichtathletinnen und Leichtathleten. Neben großen Namen wie Weitspringerin Malaika Mihambo aus Heidelberg, Gesa Krause oder dem Mainzer Julian Weber im Speerwurf, liegt auch im Nachwuchs viel Hoffnung. Gerade die 21-jährige Hürdenläuferin Rosina Schneider geht in Bestform an den Start in Bochum-Wattenscheid. Dort finden die Finals der Leichtathletik statt - nur Stabhochsprung gibt es regulär in Hannover zu sehen.
Die Stuttgarter Stabhochspringerin Anjuli Knäsche hat sich mit ihrem Sprung über 4,45 Meter am Freitagnachmittag bereits den Titel gesichert.
Rhythmische Sportgymnastik: Schmiden stellt die großen Goldhoffnungen
Die größten Goldhoffnungen kommen vom TSV Schmiden. Darja Varfolomeev geht als klare Favoritin an den Start. Neben dem aktuellen WM- und EM-Titel möchte sie sich auch dieses Jahr wieder die Deutsche Meisterschaft sichern. Auch Anastasia Simakova, WM-Dritte mit dem Reifen, und Viktoria Steinfeld, Mehrkampf-Dritte von 2025, haben gute Medaillenchancen.
Südwesten prägt das Teilnehmerfeld im 7er Rugby
Bei den Frauen ist der Südwesten besonders stark vertreten. Mit dem RC Mainz, dem Freiburger RC und drei Teams aus der Heidelberger Rugby-Hochburg kommen gleich mehrere Medaillen-Kandidaten aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In der Gruppenphase stehen dadurch mehrere direkte Südwest-Duelle an.
Bei den Männern ruhen die Hoffnungen auf der RG Heidelberg und dem TSV Handschuhsheim. Beide treffen bereits in der Vorrunde direkt aufeinander und kämpfen um den Einzug in die K.-o.-Runde.
Trampolinturnen
Zu den Top-Favoriten im Trampolinturnen zählt Fabian Vogel vom MTV Bad Kreuznach. Der 31-Jährige ist fünfmaliger Deutscher Meister und gehört seit Jahren zur nationalen Spitze. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Weltmeistertitel im Synchron-Trampolinturnen 2022 in Sofia und 2023 in Birmingham.