Eishockey | DEL

Adler Mannheim legen Blitzstart in die Saison hin - Wild Wings verlieren

Die Adler Mannheim sind mit einem Heimsieg in die neue DEL-Saison gestartet. Schwenningen hält in Bremerhaven gut mit, geht aber leer aus.

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Stand

Die Adler Mannheim haben am ersten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga die Straubing Tigers letztlich verdient mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) besiegt. "Ich glaube, das war schon sehr gut", sagte Doppeltorschütze Justin Schütz. Der trotzdem noch Verbesserungsbedarf sah: "Im zweiten und im dritten Drittel hatten wir jeweils zu Beginn ein paar schwache Phasen. Aber dann haben wir natürlich einen super Torwart, der uns die Saves gemacht hat, wenn wir sie gebraucht haben."

Die Adler Mannheim brauchten nur Sekunden

Das Spiel begann mit einem Blitzstart der Adler: Justin Schütz besorgte auf Vorlage von Marc Michaelis nach gerade einmal acht Sekunden das 1:0 für die Kurpfälzer. Der Angreifer war vor der Saison von den Kölner Haien gekommen und war in den vergangenen zwei Jahren der beste deutsche Torschütze der gesamten Liga. 2024 wurde er sogar als "Stürmer des Jahres in der DEL" ausgezeichnet.

Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels waren die Gastgeber das etwas aktivere Team. So verpasste Schütz seinen zweiten Treffer. Doch auch Straubing fand in die Partie und kam zu Chancen.

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Straubing kommt besser rein

In den zweiten 20 Minuten wurden die Gäste aus Straubing etwas stärker, das Spiel wurde intensiver. Treffer fielen in diesem Abschnitt aber nicht. Mit Ablauf des zweiten Drittels wurde es dann hitzig. Nachdem Adler-Keeper Maximilian Franzreb angegangen worden war, kam es zu einer kurzen Keilerei.

Adler-Profi Kris Bennett und Straubings Danjo Leonhardt wurden zwei Minuten Zeitstrafe aufgebrummt, so ging es in Gleichzahl in den letzten Abschnitt. Straubing hatte durch Tyler Madden die große Chance zum Ausgleich, doch Adler-Keeper Franzreb parierte (42.).

Fünf Minuten später sorgte die selbe Kombination wie beim ersten auch für den zweiten Mannheimer Treffer. Schütz lauerte an der blauen Linie und wurde von Michaelis bedient. Der 25-Jährige kurvte alleine auf Keeper Henrik Haukeland zu und traf eiskalt per Rückhand zum 2:0. Kris Bennett macht mit dem 3:0 alles klar (59.).

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Wild Wings halten gut mit

Schwenningen zeigte beim Vizemeister von 2024, den Pinguins Bremerhaven, eine gute Vorstellung, musste sich am Ende aber mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) geschlagen geben.

Matthew Abt brachte die Pinguins in der 18. Minute in Führung. Im zweiten Drittel konterten die Wild Wings in Person von Alexander Karachun (25.). Die Schwenninger waren gar das aktivere Team, hatten bereits 22 Torschüsse nach 40 Minuten auf dem Konto, mussten kurz vor dem Ende aber das 1:2 durch Ziga Jeglic (55.) hinnehmen.