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Fragen und Antworten zum DTB-Pokal in Stuttgart

Team-Challenges, Mixed Cup, Gerätefinals: An vier Tagen treten Athletinnen und Athleten aus 24 Ländern im DTB-Pokal in Stuttgart gegeneinander an. Die wichtigsten Infos hier im FAQ.

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Von Autor/in Fetzer, Mika

Der DTB-Pokal wird seit 1983 in Stuttgart ausgetragen. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen die sogenannten "Team Challenges", bei denen die teilnehmenden Nationen entweder in Mixed-Teams oder in reinen Männer- beziehungsweise Frauenteams gegeneinander antreten. Besonders ist der DTB-Pokal auch für Juniorinnen und Junioren. An zwei Tagen turnen sie im Team und in Einzelwettkämpfen gegeneinander und können sich auf großer Bühne beweisen. Geturnt werden alle olympischen Geräte.

Mixed Cup, Team-Challenges und Gerätefinals - Wie wird geturnt?

Im Mixed Cup, der das Aushängeschild des DTB-Pokals ist, bestehen die Teams aus je drei Männern und drei Frauen. An insgesamt vier Geräten turnen zwei Männer und zwei Frauen pro Nation. Nach den ersten drei Geräten entscheidet die aktuelle Platzierung darüber, wer am "Gold-Finale" und wer am "Bronze-Finale" teilnimmt. Die genaue Platzierung wird dann am vierten und letzten Gerät entschieden. Dieses Jahr turnen neben Gastgeberland Deutschland auch Australien, Kanada und die Schweiz beim Mixed Cup.

Die klassischen "Team Challenges" sind aufgrund des großen Teilnehmerfelds in zwei Gruppen unterteilt. Den genauen Zeitplan finden Sie hier. Die teilnehmenden Nationen stellen Teams aus drei bis fünf Athletinnen beziehungsweise Athleten, die dann im direkten Duell mit den anderen Sportlerinnen oder Sportlern um Punkte kämpfen. Es gehen nur die besten drei Turnerinnen und Turner je Gerät in die Wertung ein.

Am Sonntag, 22. März, finden die Gerätefinals statt. Hier turnen zum Abschluss die sechs besten Athletinnen und Athleten eines jeden Geräts gegeneinander. Da hier jede Nation nur ein Turnerin beziehungsweise einen Turner pro Gerät stellen darf, garantieren die Gerätefinals in jedem Wettkampf sechs verschiedene Nationen.

Wer ist Teil des deutschen Teams?

Mit Janoah Müller (TSG Haßloch), Silja Stöhr (TG Mannheim), Lea Quaas und der zweimaligen Europameisterin Karina Schönmaier sind vier der fünf Silbermedaillengewinnerinnen des letztjährigen Teamwettbewerbs auch dieses Jahr dabei. Lediglich für Helen Kevric vom MTV Stuttgart kommt der Wettkampf nach ihrer schweren Knieverletzung zu früh.

Schönmaier, Quaas und Stöhr bilden das Trio für den Mixed Cup am Samstag, während Müller zusammen mit Lara Baumgartl, Aliya-Jolie Funk, Yonca Özgül und Frederika Suhl im Team Wettkampf antreten wird.

Bei den Männern komplettieren die beiden Europameister Timo Eder (MTV Ludwigsburg) und Nils Dunkel sowie Alexander Kunz, Milan Hosseini (Schwäbischer Turnbund), Nick Klessing und Mert Öztürk das Team. Wer bei der Team Challenge startet und wer beim Mixed Cup, steht noch nicht fest.

Wie hoch sind die Medaillenchancen für die deutsche Delegation?

Im vergangenen Jahr erturnte sich die deutsche Delegation im Mixed Cup die Silbermedaille. Frauen-Cheftrainer Gerben Wiersma sagt vor dem diesmaligen Wettkampf: "Mit unserem besten Team bestreiten wir den Wettkampf im Mixed Team und werden zusammen mit den Männern versuchen, eine Medaille zu gewinnen." In den Team Challenges reichte es für die Deutschen zuletzt nicht für das Podest. Die Erfahrung, die die deutsche Turndelegation bei großen Sportereignissen sammeln konnte, möchte das Team nutzen, um dieses Jahr wieder mindestens im Mixed Cup auf dem Treppchen zu stehen.

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Fetzer, Mika