Drei Stunden vor Spielbeginn kam Dominik Bittner an seiner neuen alten Heimspielstätte an. Die Helios Arena in Schwenningen ist bekanntes Terrain für den 33 Jahre alten Verteidiger, der diese Saison nach sechs Jahren zu den Wild Wings zurückgekehrt war. "Es war wie ein einfaches Nachhausekommen. Ich kenne die Umgebung und bin mit vielen Leuten in Kontakt geblieben. Es sind auch noch einige da aus meiner ersten Zeit hier. Der Empfang war sehr freundlich", so der deutsche Eishockey-Nationalspieler.
Nach durchwachsenem Saisonstart: Wild Wings mit Siegesserie
Nach vier DEL-Spielzeiten bei den Grizzlys Wolfsburg und zuletzt zwei Saisons beim EHC München, fegt Bittner nun wieder in blau-weiß übers Eis. Nach einem recht durchwachsenen Saisonstart scheint das Team von Coach Steve Walker nun in Fahrt zu kommen: Zwei Siege in Folge gab es für die Schwenninger zuletzt, dementsprechend erwartungsfroh waren die Anhänger der Wild Wings vor dem Duell gegen die Münchner. Und auch Dominik Bittner war heiß auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub: "Wir wissen, dass wir über harte Arbeit, über gute Defensive kommen, und dass sich Chancen für uns offensiv ergeben werden. Gerade hier zu Hause mit dem Push der eigenen Fans bin ich davon überzeugt, dass wir die drei Punkte holen", so Bittner vor der Partie.
Der Abwehrspieler nahm zunächst auf der Bank Platz – und sah, wie seine Teamkollegen fulminant loslegten: Bereits in der vierten Minute gingen die Schwenninger 1:0 in Führung. Und der Jubel von Bittner und Co. war noch nicht ganz verhallt, da legten die Gastgeber den zweiten Treffer nach. Die Wild Wings nutzten ihre Überzahlsituationen effizient aus und führten nach dem ersten Drittel sogar mit 3:1.
Dominik Bittner: "Auf dem Eis gibt's keine Freunde"
Schwenningens Nummer sieben erlebte allerdings eine schmerzhafte Begegnung mit den Ex-Teamkollegen. Bei einem harten Bodycheck wurde Bittner mit dem Stock des Gegners im Gesicht getroffen. Ein blutiger Zahnschutz war das Resultat des Wiedersehens. "Auf dem Eis gibt’s keine Freunde. Aber nach dem Spiel wird bestimmt noch die ein oder andere Umarmung ausgetauscht", erzählte ein schon wieder entspannter Dominik Bittner nach der Partie.
DEL | Teamcheck So wollen die Wild Wings den Playoff-Hattrick schaffen
Mit einem Auswärtsspiel in Bremerhaven starten die Schwenninger Wild Wings am Freitagabend in die neue DEL-Saison. Die Schwaben haben sich viel vorgenommen und wollen zum dritten Mal in Serie in die Playoffs.
Wild Wings klettern auf Tabellenplatz fünf
Im zweiten Drittel wurden die Gäste aus München stärker und verkürzten auf 2:3. Für die Entscheidung im Schlussdrittel sorgte Schwenningens Alexander Karachun – und versetzte die mehr als 4.000 Schwenninger Fans in Ekstase. Durch das 4:2 rückten Dominik Bittner und die Wild Wings in der Tabelle vor auf Platz fünf. Damit untermauern sie ihre Ansprüche, sich für die Play-Offs zu qualifizieren.