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Isabell Werth glänzt zum Auftakt des Maimarkt-Turniers

Isabell Werth gehört den Stars beim Mannheimer Maimarkt-Turnier. Zum Auftakt feiert die 56-Jährige einen klaren Erfolg.

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Stand

Isabell Werth zieht auch beim traditionsreichen Mannheimer Turnier alle Blicke auf sich. Die achtfache Dressur-Olympiasiegerin hat zum Auftakt geglänzt. Auf Viva Gold OLD sicherte sich die 56-Jährige aus Rheinberg mit 77,087 Prozentpunkten einen souveränen, aber nicht fehlerfreien Sieg.

Im Galopp sei der Hengst "etwas wackelig" gewesen, sagte Werth. Ein Fehler unterlief dem Paar am Ende der Galoppwechsel von Sprung zu Sprung. "Er wollte etwas früher anfangen als ich", sagte Werth. "Daran habe ich ihn dann noch gehindert, und ich habe am Ende nicht damit gerechnet, dass der letzte Wechsel nicht kommt. Da war ich eigentlich schon zu Hause. Aber das ist wie im Springen: Auch der letzte Sprung will noch nach Hause geritten werden."

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Pearce sichert sich Platz zwei

Zweite wurde die zweimalige Olympia-Teilnehmerin Simone Pearce aus Australien, die in Deutschland nahe der Schweizer Grenze lebt, auf Will Marq (72,087). Thomas Wagner aus Bad Homburg belegte mit Escolar’s Emil den dritten Platz (70,652). 

Am Samstag folgen die Entscheidungen im Grand Prix Spécial und am Sonntag in der Kür. Hauptereignisse der Springreiter sind der Nationenpreis am Sonntag (Live im SWR) und der mit 90.000 Euro dotierte Große Preis "Die Badenia".

Turnierdirektor Hofmann: "Gute Lösung" gefunden

Dass Top-Stars wie Werth und andere große Namen in Mannheim am Start sind, ist keine Selbstverständlichkeit. "Das ist ein Gefühl tiefer Dankbarkeit", sagte Turnierdirektor Peter Hofmann im Interview mit dem SWR. "Die müssen das nicht. Hier gibt es nicht so viel Geld zu gewinnen wie anderswo. Das ist ein Stück Verbindung, dass man sagt: 'Wir gehen nach Mannheim am ersten Mai-Wochenende'."

Hofmann und sein Team sind froh, dass sie auch weiterhin Reitsport der Spitzenklasse anbieten können. Denn der Kostendruck ist groß, so starteten die Wettbewerbe in diesem Jahr einen Tag später. "Es ist kein Geheimnis: Es wird zunehmend schwerer, die Turniere zu finanzieren", so Hofmann. "Ein Tag mehr kostet einen Haufen Geld. Wir haben es ein bisschen zusammengedrängt, aber ich denke, dass das ein gute Lösung ist." Das sehen sicher auch die Zuschauer so, die sich am Wochenende auf weitere Top-Leistungen freuen dürfen.

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Vanessa Sieck
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Michi Glang

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