In Mailand und Cortina d’Ampezzo

Olympische Winterspiele 2026: Diese Athletinnen und Athleten aus dem Südwesten sind mit dabei

Am Freitag (06.02.26) geht es in Mailand und Cortina mit Olympia 2026 los. Mit dabei sind auch Athletinnen und Athleten aus BW und RLP.

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Von Autor/in Franziska Röhrig

Vom 6. bis 22. Februar finden die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt. In 15 Disziplinen geht es für die Sportlerinnen und Sportler um insgesamt 116 Goldmedaillen. Bereits seit dem 4. Februar werden erste Wettkämpfe ausgetragen. Offiziell eröffnet werden die Spiele am 6. Februar im San-Siro-Stadion in Mailand.

In Norditalien treten die Athletinnen und Athleten teilweise in traditionsreichen Austragungsorten gegeneinander an. Die wohl bekannteste Wettkampfstätte ist Antholz: Hier finden alle Biathlon-Wettbewerbe statt. Bormio, Cortina d'Ampezzo, Livigno, Mailand, Predazzo, Tesero und Verone, sind weitere Austragungsorte.

Ein Dutzend Eishockey-Spielerinnen und Spieler im Olympia-Team

Eishockey-Spielerinnen und -Spieler aus Baden-Württemberg sind bei Olympia zahlreich vertreten. Sechs Akteure der Mannheimer Adler gehören beim Auftaktspiel am 12. Februar gegen Dänemark zum deutschen Kader. Mit dabei Torhüter Maxi Franzreb sowie die zwei Verteidiger Lukas Kälble und Leon Gawanke. Außerdem entsenden die Adler ihr Stürmer-Trio, das aus Kapitän Marc Michaelis, Justin Schütz und Alexander Ehl besteht, nach Italien.

Ebenfalls im Kader stehen der in RLP geborene Moritz Seider (Detroit Red Wings) sowie der aus BW stammende Verteidiger Kai Wissmann, der bei den Eisbären Berlin unter Vertrag steht.

Der 23 Spielerinnen umfassende Kader der Frauen wird durch drei Athletinnen aus dem Südwesten verstärkt. Mit dabei sind die in Baden-Baden geborenen Zwillinge Lilli und Luisa Welcke. Die 22-jährigen Stürmerinnen wuchsen in Heidelberg auf und spielen inzwischen für die Boston University Terriers. Weitere Unterstützung aus dem Südwesten erhält die deutsche Frauen-Nationalmannschaft durch Tara Schmitz, Verteidigerin der Mad Dogs Mannheim.

Skicross, Ski Freestyle, Skispringen, Ski Alpin und Snowboard

In den Disziplinen Skicross und Ski Freestyle treten zwei Frauen aus BW für das deutsche Team an: Daniela Maier aus Villingen-Schwenningen im Skicross (sie startet für den SC Urach, Wettkampfbeginn: 7. Februar) sowie Emma Weiß aus Albstadt-Ebingen im Ski Freestyle (Start: 15. Februar). Außerdem startet Snowboarder Julius Reichle vom SC Konstanz für das Deutsche Olympiateam im Snowboardcross.

Bei der diesjährigen Vierschanzentournee erreichte Philipp Raimund als zweitbester Deutscher den achten Platz. Der in Göppingen geborene Skispringer zählt zu den deutschen Hoffnungsträgern. Seit 2018 schaffte es kein deutscher Athlet mehr auf das Podest. Bei den Frauen wird Agnes Reisch vom WSV Isny an den Start gehen.

Im Ski Alpin treten Emma Aicher (SC Mahlstetten) und ihre in Stuttgart geborene Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann für Deutschland an. Zudem verkündete der DOSB die Nominierung von Anton Grammel vom SC Kressbronn, der im Riesenslalom starten wird.

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Biathlon und Langlauf

Für die Biathletinnen und Biathleten beginnt Olympia am 8. Februar mit der Mixed-Staffel, bei der bereits die ersten Medaillen vergeben werden. Aus dem Südwesten starten zwei Athletinnen: Janina Hettich-Walz (SC Schönwald), die nach der Geburt ihrer Tochter im Februar bereits Ende des Jahres erfolgreich ins Weltcup-Team zurückkehrte, sowie Julia Tannheimer (DAV Ulm).

Die Langlauf-Wettkämpfe beginnen ebenfalls am 8. Februar. Mit dabei ist der vierfache deutsche Meister Jan Stölben aus RLP, der sich beim Sprint-Weltcup im italienischen Val di Fiemme für Olympia qualifizierte. Aus Baden-Württemberg nominierte der DOSB Janosch Brugger (WSG Schluchsee), Florian Notz (SZ Römerstein) und die beiden Brüder Friedrich und Jakob Moch (WSV Isny). Bei den Frauen geht Pia Fink aus BW an den Start.

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Skeleton, Curling und Bob

Im deutschen Curling-Nationalteam fährt der in Baden-Baden geborene Marc Muskatewitz nach Italien. Unterstützung erhält das Skeleton-Team durch Jacqueline Pfeifer aus RLP.

Johannes Lochner vom Bobclub Stuttgart Solitude gilt als große Medaillenhoffnung der deutschen Bobfahrer. Der 35-Jährige konnte in seiner medaillenreichen Karriere bislang noch kein Olympisches Gold gewinnen.

Damit richten sich im Februar nicht nur die Augen der Sportwelt nach Norditalien, sondern auch viele Hoffnungen auf die Athleten und Athletinnen aus dem Südwesten. Im Anschluss an die Olympischen Winterspiele finden von 6. bis 15. März die Paralympischen Winterspiele in Norditalien statt.

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Franziska Röhrig