Tennis

Tennis Open in Koblenz - Großer Aufwand für großes Tennis

Anfang Februar finden in Koblenz die Tennis Open statt. Die Durchführung eines Turniers dieser Größenordnung erfordert einen erheblichen organisatorischen Aufwand.

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Die Koblenz Tennis Open werden seit 2017 ausgetragen und sind Teil der ATP Challenger Tour. Das Turnier beginnt mit Qualifikationsrunden, aus denen sich insgesamt sechs Spieler für das Hauptfeld qualifizieren.

Als internationales ATP-Herrenturnier findet die Veranstaltung jährlich in der EPG Arena Koblenz statt und zählt zu den etablierten Indoor-Tennisveranstaltungen in Deutschland. Internationale Profispieler und Nachwuchsathleten treten dort an, um Weltranglistenpunkte zu sammeln. Gespielt wird auf Hallenplätzen im Best-of-three-Modus. Das Finale ist für den 8. Februar um 13 Uhr angesetzt.

Organisatorischer Aufwand

Für die Durchführung der Koblenz Tennis Open investieren die Veranstalter jährlich bis zu 400.000 Euro. Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer - etwa Ballkinder und Linienrichter - lägen die Kosten für das Turnier deutlich höher. Hinzu kommen Ausgaben für den Aufbau, die Sicherheit sowie den reibungslosen Ablauf des Turnierbetriebs.

Unterstützt wird die Organisation von vielen engagierten Helferinnen und Helfern. Zu den langjährigen Mitwirkenden zählt Achim Gras, ein pensionierter Polizist, der seit der ersten Austragung in die Organisation eingebunden ist und vor Ort die Betreuung des Personals übernimmt. Das Turnier bezeichnet er als ein besonderes Ereignis für die Region: "Ich bin ein Kind der ersten Stunde. Für die Tennisfans und die Region ist das ein großes Highlight", sagt Gras.

Wichtiges Turnier für Nachwuchsspieler

Der 22-jährige Max Rehberg reist unter anderem wegen der guten Atmosphäre nach Koblenz. Der Deutsche belegt aktuell Weltranglistenplatz 266. Das Turnier ist mit einem Preisgeld von 56.700 Euro dotiert. Auch DTB-Bundestrainer Jan Verlthuis bescheinigt der Veranstaltung ein sehr hohes sportliches Niveau. Zwar sei das Turnier nicht mit Events der Weltstars wie Jannik Sinner oder Carlos Alcaraz zu vergleichen, dennoch biete es Spielern die Chance, sich auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln.

Gerade in den Top 300 der Weltrangliste lägen die Leistungsunterschiede sehr eng beieinander. Der bestplatzierte Spieler im Feld steht auf Rang 180. Als ATP-Challenger-50-Turnier ist die Veranstaltung für viele, insbesondere jüngere Spieler, eine wichtige Gelegenheit, Erfahrung auf hohem Niveau zu sammeln.

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Franziska Röhrig
Ein Film von
Patricia Preis