Silverworker auf dem Vormarsch - Wie Ältere erfüllt länger arbeiten können
Der Arbeitsmarkt in Deutschland "boomert": Fast ein Viertel der Beschäftigten ist mittlerweile zwischen 55 und 65 Jahre alt. Obwohl ohne die ältere Generation in den meisten Büros oder Behörden kaum etwas laufen würde, sehen sich ihre Angehörigen vielen Vorurteilen ausgesetzt. Weniger belastbar, oft krank, kaum offen für Neuerungen. Beim aktuellen Jobabbau in der Industrie sind sie oft die ersten, die weggeschickt werden - in den vorzeitigen Ruhestand. Allerdings gibt es auch immer mehr Arbeitgeber, die merken, wie wichtig die Älteren für ihre Betriebe sind. Sie versuchen, den Erfahrungsreichtum der Betroffenen für sich zu nutzen und altersspezifische Anforderungen an ihren Arbeitsplatz zu berücksichtigen. Aus Anlass des "Tages der älteren Generation" setzt der Arbeitsplatz einen Themenschwerpunkt zu Bedeutung und Bedürfnissen älterer Arbeitnehmer*innen:
Wo 60-Jährige auf Bäume klettern: Ein Gartenbaubetrieb im Stuttgarter Raum setzt gezielt auf die Erfahrung älterer Beschäftigter. Beitrag von Wolfgang Brauer.
Wie wird sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren ändern - und wie können Ältere länger im Job gehalten werden? Fragen an Enzo Weber, Arbeitsmarktexperte bei IAB in Nürnberg.
Weitere Themen der Sendung:
- Wirtschaftsfaktor Kreuzfahrten: Schiffsgäste kurbeln den Tourismus an der Mosel an. Reportage von Christian Altmayer.
- Mitarbeiterin im Außendienst - gilt die Fahrzeit als Arbeitszeit? Antwort von Arbeitsrechtlerin Julia Englert.