Mit "Der bewegte Mann" gelingt Sönke Wortmann der große Durchbruch. Der Film wird ein riesiger Erfolg und gewinnt den Deutschen Filmpreis. Im SWR4 Promitalk spricht der Regisseur offen, ehrlich und mit viel Humor über sein Leben.
Er erinnert sich liebevoll an seinen Vater, der 36 Jahre lang als Bergmann im Ruhrgebiet arbeitet – ein harter Beruf. Auch wenn der Vater den Weg seines Sohnes nicht immer versteht, vertraut er ihm. Und es gibt lustige Erinnerungen: In den 70er-Jahren will der Vater ihm nachts die langen Haare abschneiden.
Ich bin wach geworden und konnte mich wehren.
Nach seinem großen Kinoerfolg bringt er den Fußball ins Kino. "Das Wunder von Bern" (2003) entsteht trotz vieler Zweifel. Viele halten das Projekt für unmöglich, sogar das Geld fehlt. Der heute 66-Jährige bleibt dran – und wird belohnt. Für Wortmann ist es einer seiner wichtigsten Filme. Gegen Widerstände zu gewinnen sei "wie im Fußball, wenn der Außenseiter siegt".
Der Erfolgsregisseur selbst war früher ein sehr guter Fußballer. Ein besonderes Datum bleibt der 18. Mai 1980: An diesem Tag schießt er die Spvgg. Erkenschwick in die 2. Liga. Für eine große Karriere reicht es dennoch nicht.
Er erzählt im Interview aber auch von schwierigen Erfahrungen in Hollywood. Bei einem Film mit Schauspieler Burt Reynolds wird er vor dem gesamten Team angeschrien. Für ihn zeigt sich dabei deutlich der Unterschied zwischen Hollywood und Europa.
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