Ulrich Wickert: Wie ihm eine rosarote Brille beim Bewerbungsgespräch half

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Ulrich Wickert erzählt offen und mit viel Humor aus seinem Leben. Schon als Jugendlicher zeigt sich: Er ist kein braver Mitläufer. Mit 14 fliegt er aus dem Konfirmanden-Unterricht, weil er dem Pfarrer zwar in den Mantel hilft, aber frech den Ärmel zuhält. Sein Vater reagiert gelassen und wirft den Beschwerdebrief einfach weg. Das stärkt Wickerts Selbstbewusstsein sehr.

Später sorgt er auch beim WDR für Aufsehen: Mit Schlaghose, langen Haaren und rosaroter Brille sitzt er beim Fernsehdirektor und fordert ihn auf, die Welt durch seine Brille zu sehen. Das Leben des Chefs ändert sich nicht – aber Wickert darf bleiben und startet seine Fernsehkarriere.

In seiner Karriere erlebt Ulrich Wickert viele große Momente – schöne und schwere. Besonders schlimm ist für ihn der 11. September 2001. Die Live-Bilder aus New York vergisst er nie.

Trotzdem bleibt er Optimist und sagt: Früher habe es auch schlimme Zeiten gegeben.

Legendär ist sein ruhiger Gang über den Place de la Concorde in Paris – mitten durch den Verkehr, ganz gelassen.

Heute schreibt Wickert erfolgreich Krimis. Inzwischen sind es acht Romane. Viele Leser nutzen sie als besonderen Paris-Reiseführer, weil jedes Detail stimmt.

Fit hält er sich mit Tennis und Krafttraining. Sein Wunsch für 2026 ist ganz einfach: Das Leben soll ruhig und entspannt so weitergehen wie bisher.

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