Kommt sie nun, die Bafög-Reform, die im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung vereinbart wurde? Es geht um eine schrittweise Anhebung der Bafög-Sätze – das ist der Vorschuss, den vor allem Studentinnen und Studenten erhalten, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Verbände fordern schon lange eine Reform des Bafög - und die schwarz-rote Koalition hatte sich so eine Reform auch im Koalitionsvertrag vorgenommen. Am Wochenende haben Äußerungen von Bundesforschungsministerin Bär dazu für Irritationen gesorgt. Eine Reform zum Wintersemester sehe sie eher nicht. Etliche prominente Stimmen aus der SPD widersprachen klar und deutlich – teils heftig.
Übt die SPD genügend Druck aus, um die Reform umzusetzen?
Auch Katharina Rummenhöller übt Kritik, sie ist eine der Vorsitzenden des Dachverbandes fzs für Studierende. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr erinnert sie daran, dass zwar lediglich 11% aller Studierenden Bafög in Anspruch nehmen, doch gerade diese seien „akut darauf angewiesen“ und das gelte auch für alle, die sich für ein Studium interessieren und abwägen, ob sie es sich zum Studienbeginn im kommenden Wintersemester leisten können. Rummenhöller hofft darauf, dass die SPD innerhalb der schwarz-roten Koalition „genügend Druck ausübt“ um die Reform umzusetzen, offenbar hänge es davon ab, ob die Reform kommt, oder nicht.
Weitere Themen aus der Sendung
Leiche wird am Freitag obduziert Todesfall im Miramar Weinheim: Videoaufnahmen zeigen Unfallhergang
Nach einem Unfall in einer Rutsche im Freizeitbad Miramar hat die Staatsanwaltschaft den Tod des 25-Jährigen bestätigt. Der Mann war in einer Half-Pipe mit anderen zusammengestoßen.