So fachen Feuerwolken die Waldbrände in Frankreich weiter an

Die Waldbrände in Frankreich, die seit vergangener Woche wüten, werden auch von einem Wetterphänomen begünstigt: von Feuerwolken, den sogenannten Pyrocumulonimbus.

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"Das sind große Gewitterwolken. Anders als die Gewitterwolken, die wir sonst im Sommer kennen, werden die Feuerwolken aber nicht durch die Energie der Sonne angetrieben, sondern durch sehr extreme Brände", sagt Bernd Heinold, Meteorologe am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig in SWR Aktuell.

Feuerwolken verursachen starke Winde in alle Richtungen

Die Feuerwolken enthalten auch Rauch und Wasserdampf aus den Bränden und sind deshalb ein bisschen dunkel eingefärbt, beschreibt Heinold das Phänomen. Diese Art von Gewitterwolken können sehr gefährlich sein: Ihre starken Auf- und Abwinde, aber auch ihre schweren horizontalen Winde sorgten dafür, dass die Brände sich schnell ausbreiten und dass Glutpartikel über weite Strecken transportiert werden können.

Das besondere bei diesen Feuergewittern ist, dass sie auch Blitze beinhalten. Und Blitze können auch trockene Vegetationen in vielen Kilometern Entfernung noch zusätzlich entzünden.

Extreme Hitze und Wasserdampf bilden neue Rauchwolke

Üblicherweise würden sich die Wolken wie nach jedem Gewitter auflösen. Das Problem: Durch das Feuer der Waldbrände bleibe die Wärmequelle für längere Zeit bestehen: "Das Feuer brennt weiter und lässt sich so schnell nicht löschen. Diese immense Hitze und der Wasserdampf aus dem verbrannten Material steigen erneut in einer Rauchwolke auf", so Heinold.

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Regen aus Feuerwolken kommt nicht am Boden an

Der Regen, der aus den Feuerwolken fällt, reiche meistens nicht aus, um die Situation zu verbessern. "Er erreicht oft nicht den Boden, weil er vorher in der Luft verdunstet." Man könne dann nur hoffen, dass sich die Wetterlage grundlegend ändert und Regen bringt.

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