In Ungarn haben die Menschen Viktor Orban und seine Fidesz-Partei abgewählt. Dies und weitere Themen des Morgens mit Andreas Böhnisch.
Die pro-europäische Tisza-Partei des Oppositionsführers Peter Magyar liegt deutlich vor der Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban. Wie die Wahlkommission mitteilte, erreicht die Tisza sogar die Zweidrittelmehrheit im Parlament. Nur mit ihr könnte Magyar weitreichende Reformen durchsetzen. Ungarns Noch-Ministerpräsident Orban gestand die Niederlage seiner Partei ein. Seine Amtszeit endet nach 16 Jahren.
Bus und Bahn streiken in Ulm
Die Gewerkschaft Verdi hat rund 170 Beschäftigte der SWU mobil zu dem Warnstreik heute und morgen aufgerufen. Auf vielen der Buslinien in Ulm kommt es an beiden Tagen zu erheblichen Ausfällen. Einige werden allerdings von Subunternehmen betrieben und fahren wie gewohnt, teilt die SWU mit. Auf den beiden Straßenbahnlinien wolle man versuchen, den Betrieb mit einem Mindestangebot aufrechtzuerhalten. Die Stadtwerke Ulm-Neu-Ulm beschäftigen das Fahrpersonal zum großen Teil bei der Tochtergesellschaft SWU Mobil. Laut Gewerkschaft zu schlechteren Konditionen als bei SWU Verkehr. Verdi fordert deshalb 18% mehr Lohn, um die Gehälter anzugleichen.