Gut schlafen heißt vor allem: leicht einschlafen, möglichst durchschlafen und morgens fit sein. Sagt Dr. Yvonne Fischer vom Schlafmedizinischen Zentrum in Vaihingen an der Enz. Wie viele Stunden jemand schläft, sei dagegen weniger entscheidend.
Wenn Schlafprobleme bleiben, Ruhe bewahren
Schlafstörungen beginnen laut Fischer oft mit belastenden Lebenssituationen, etwa vor Prüfungen oder anderen wichtigen Ereignissen. Normalerweise verschwinden sie wieder. Manchmal entsteht daraus aber ein Teufelskreis: Die Sorge, nicht einschlafen zu können, führt zu immer mehr schlechten Nächten. Bei Kindern und Jugendlichen nehmen Schlafprobleme zu. Fischer empfiehlt vor allem bei jüngeren Kindern feste Bettzeiten und Rituale wie eine Gute-Nacht-Geschichte. Das Smartphone im Bett sei dagegen keine gute Idee. Wenn das Einschlafen einmal nicht klappt, rät die Expertin zu Gelassenheit. Einzelne schlechte Nächte seien normal. Entspannungsübungen oder ruhige Lektüre könnten helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.
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