"Der Sport wirkt nicht nur auf die Muskeln und den Körper, sondern auch auf das Gehirn", sagt Lars Donath. Es würden Botenstoffe ausgeschüttet, die eine Belohnung signalisieren und auch leicht schmerzreduzierend wirken. Das führe dazu, dass man sich nach Sport in der Regel wohlfühle.
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Wie viel Bewegung tatsächlich sein muss
"Die WHO ist da relativ deutlich", erklärt Lars Donath. Entweder 75 Minuten intensive Belastung oder 150 Minuten moderate bis leichte Belastung in der Woche führten dazu, dass man sich besser fühle. Man könne natürlich auch Schritte sammeln. Ab 6.000 Schritten seien die Effekte positiv - man müsse nicht zwingend auf 10.000 kommen. Neue Studien hätten außerdem gezeigt, dass die Länge der Belastung entscheidend sei.
Auf die richtige Kleidung kommt es an
Gefährlich sei es, wenn man auskühle, sagt Lars Donath. Deswegen sei es am besten, nach dem Sport schnell ins Warme zu gehen. Üblicherweise hätte man nach der Bewegung drei bis fünf Minuten, bevor dem Körper die Wärme entzogen werde. Es helfe, sich mit mehreren Kleidungsschichten zu schützen, damit sich der Schweiß nicht am Körper sammele. Dann sei die Gefahr einer Erkältung durch Sport nicht hoch.
Das Mindset spielt eine Rolle
Es sei wie bei einer Medizin, findet Lars Donath. Wenn man das Gefühl habe, etwas Schlechtes zu nehmen, habe das negative Effekte - Stichwort Nocebo, der negative Placebo-Effekt. Umgekehrt habe eine positive Einstellung eben gute Auswirkungen, unter anderem auf die Motivation. Und es falle leichter, am Ball zu bleiben.
Wie kann ich mich zu mehr Bewegung motivieren?
Lars Donath schlägt drei Wege vor, die bei der Motivation zu mehr Bewegung helfen: sich mit Freunden zum Sport verabreden, den Termin im Kalender eintragen und eine kleine Strafe, wenn man es am Ende trotzdem nicht schafft. Man könne sich auch immer soziale Unterstützung und Motivation aus dem Freundeskreis suchen.
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