Verhandlungen? In erster Linie ist es Trump, der einen Deal mit Iran will

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Donald Trump sagt, die USA hätten dem Iran einen 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges vorgelegt. Der US-Präsident betont auch, Teheran wolle "einen Deal". Der Iran weist die Darstellung zurück. Volker Pertes von der Stiftung Wissenschaft und Politik relativiert in SWR Aktuell: "Was wir wissen ist, dass es zumindest Kontakte gibt. Man kann es natürlich auch Gespräche nennen, wenn über befreundete Staaten wie die Türkei Nachrichten übermittelt werden." Volker Pertes glaubt, dass "in erster Linie Donald Trump einen Deal will. Aber auch Iran kann kein Interesse daran haben, dass dieser Krieg weitergeht." Die Verlegung von 3.000 Fallschirmjägern in die Golfregion deutet Pertes als Drohgebärde der USA, gegebenenfalls zu eskalieren. "Es wird ja offen diskutiert, die iranische Ölinsel Charg zu besetzen. Das würde nicht zur Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus beitragen. Es würde dem Iran aber schwer schaden." Ob Israel eine Verhandlungslösung unterstützt, wollte SWR Aktuell-Moderator Pascal Fournier von Volker Pertes wissen.