Kaum eine Liebesgeschichte der Literatur ist so roh, so widersprüchlich und so körperlich wie Emily Brontës "Wuthering Heights". Viele Filmemacher haben sich schon an den Klassiker gewagt. Jetzt kommt eine neue Verfilmung in die Kinos. Darin spielen die beiden Hollywood-Stars Margot Robbie und Jacob Elordi die Hauptrollen.
"Wuthering Heights" erzählt eine verbotene Liebesgeschichte einer wohlhabenden Patrizierin aus dem 19. Jahrhundert Catherine und Heathcliff, der schon als Kind aus der Gesellschaft ausgestoßen wurde. "Es ist keine werkgetreue Umsetzung des Klassikers von Emily Brontës", sagt SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner. Die Inszenierung sei ein "historisches Kostümdrama in einem Fiebertraum", Regisseurin Emerald Fennell wollte provozieren. "Der Film ist ein wilder Ritt, ein sehr wilder Ritt, emotional, bunt, übertrieben, mal kitschig, mal gotisch düster, bei dem alles eine Portion zu groß erscheint – und Wirkung zeigt", beschreibt Wollner.
Fennel sei das Unmögliche gelungen. Was sie damit meint und inwieweit die Schauspielbesetzung dazu beiträgt, erklärt SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
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