Deutsche Bahn will angetrunkenen Fahrdienstleiter auch intern bestrafen

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Von Autor/in Silas Schwab

In erster Linie Gefährdung des Bahnverkehrs. Aber auch der Besitz von Betäubungsmittel könnte für ihn noch Folgen haben. Denn der Fahrdienstleiter lag während der Arbeit betrunken im Bett und hatte in seinem Geldbeutel nach eigener Aussage Kokain. Die Substanz wird jetzt untersucht. Im Fall einer Verurteilung drohen dem 29-Jährigen bis zu fünf Jahren Haft. Außerdem will die Deutsche Bahn den Vorfall nach einem - Zitat: „strengen Regelwerk“ - ahnden. An allen Arbeitsplätzen der Bahn gelte eine Null-Promille-Regelung. Die Stellwerke seien aber grundsätzlich auch so gesichert, dass menschliche Fehler technisch verhindert würden. Trotzdem waren am Sonntag sechs Züge wegen des Vorfalls verspätet unterwegs.

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