Bei einem Flugzeugabsturz am vergangenen Wochenende ist der Chef der Artemed-Gruppe Rainer Salfeld ums Leben gekommen. Das teilte das Unternehmen auf seiner Website mit. Zur Artemed-Gruppe gehören auch das Loretto-Krankenhaus und das St. Josefskrankenhaus in Freiburg.
Propellermaschine in der Luft auseinander gebrochen
Die Propellermaschine, in der sich Salfeld befand, war zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem Weg vom Flugplatz Merzbrück bei Aachen in Nordrhein-Westfalen nach Oberpfaffenhofen in Bayern.
Die Polizei geht aktuell davon aus, dass das Flugzeug in der Luft auseinander gebrochen und dadurch abgestürzt sein könnte. Teile des Flugzeugs stürzten anschließend auf umliegende Häuser, Gehwege und in Gärten. 25 Häuser wurden beschädigt.
Über den Vorfall und die Ermittlungen:
Zwei Männer sterben bei Absturz Nach tödlichem Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Trümmerteile werden abgeholt
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im pfälzischen Limburgerhof sind zwei Menschen ums Leben gekommen, eine Person wurde leicht verletzt. Nun laufen die Ermittlungen.
Zwei Tote, keine Verletzten
Neben dem Chef der Artemed-Gruppe befand sich laut den Ermittlern ein weiterer Mann im Flugzeug. Auch er ist demnach ums Leben gekommen. Beide stammen aus Bayern. Außer den beiden Flugzeuginsassen sei aber niemand verletzt worden. Eine 66-jährige Frau sei jedoch leicht gestürzt, als sie vor den Trümmerteilen flüchtete.
Absturzursache ungeklärt
Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, ist unklar. Laut der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig könnte es noch Monate dauern, bis die Ursache für den Absturz feststeht. Die Untersuchungsbehörde rechnet damit, dass der Abschlussbericht erst in ein bis zwei Jahren vorliegen wird. Derzeit werden die aufgesammelten Trümmerteile des Flugzeugs für den Transport nach Braunschweig verpackt, so die Polizei.
Die Artemed-Gruppe schreibt in ihrer Traueranzeige von einem unfassbaren Verlust. Neben den Kliniken in Freiburg gehören 17 weitere Krankenhäuser in Deutschland zur Gruppe.