Zwei regionale Sparkassen fusionieren 2027 zu einer: Die so entstehende neue Sparkasse Dreiländereck hat eine Bilanzsumme von fast sieben Milliarden Euro und über 130.000 Kunden zwischen dem Hochrhein und dem Markgräflerland. Und: Für die Kunden wird sich rein praktisch nichts ändern.
Die Kunden könnten aber insofern davon profitieren, dass die künftige Sparkasse Dreiländereck im Kreditgeschäft "mehr und größere Mittel zur Verfügung stellen" kann. Das sagte der Sprecher der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, Lutz Pankrath. Denn die neue Sparkasse wird deutlich mehr Eigenkapital haben.
Neue Sparkasse Dreiländereck: Keine Streichung von Filialen
Auf fast vier Milliarden Euro belaufen sich aktuell die Einlagen der Kundschaft der Sparkasse Markgräflerland und der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden zusammengerechnet. Eine Streichung von Filialen steht laut des Unternehmenssprechers "überhaupt nicht an." Die neue Sparkasse werde insgesamt 18 Filialen haben, die mit Personal besetzt sind. Die neue Sparkasse Dreiländereck wird rund 800 Mitarbeitende beschäftigen.
Vorsitz der neuen Sparkasse wechselt zwischen zwei Städten
Vorstandschef der Sparkasse Dreiländereck wird Stephan Grether, der bislang die Sparkasse Markgräflerland führt. Beim Vorsitz im Verwaltungsrat wechseln sich die Oberbürgermeister der Städte Lörrach und Weil am Rhein alle fünf Jahre ab. Den Anfang macht Lörrachs Oberbürgermeister Jörg Lutz (parteilos), der dann 2030 von Weils Oberbürgermeisterin Diana Stöcker (CDU) abgelöst wird.