Zum 100. Weltspartag

Sparen ist in: Sparkasse Markgräflerland verzeichnet Rekord an Einzahlungen

Am Weltspartag dürfen Kinder traditionell ihre Sparbüchsen öffnen und ihr Geld auf ihr Konto einzahlen. Doch insgesamt wird mehr zurückgelegt, beobachtet die Sparkasse Markgräflerland.

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Von Autor/in Louise Schöneshöfer

Das klassische Sparschwein, in das Münzen und Geldscheine gesteckt werden, hat eine jahrhundertealte Tradition. Zum Weltspartag am Mittwoch tragen Kinder seit jeher ihre Sparbüchsen zu Banken und Sparkassen. Und dort wird dann Kassensturz gemacht.

Reporterin Annette Rohrer berichtete im Hörfunk für SWR4 vom diesjährigen Weltspartag:

Sparen bedeute nicht nur Geld bei Seite legen

Ziel des Tages ist laut Detlef Mayer von der Sparkasse Markgräflerland (Kreis Lörrach) jedem Bürger, Jugendlichen und Kind beizubringen, dass Sparen ein wichtiges Element ist, um in der Zukunft besser aufgestellt zu sein. Es bedeute mehr als nur Geld beiseitelegen, sondern auch Vorsorge und Sicherheit, so Daniel Zeiler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Man wolle dabei sowohl Kinder als auch Erwachsene für einen langfristigen Umgang mit Finanzen sensibilisieren. Das sei gerade in Zeiten der Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten entscheidend. Wer schon als Kind anfange - so die Geldinstitute - dürfe sich am Weltspartag auch über kleine Geschenke freuen. Die Idee dazu entstand vor 100 Jahren auf dem ersten internationalen Weltspartag in Mailand.

Münzen werden aufeinandergestapelt - im Hintergrund steht ein Sparschwein- am Weltspartag kommt einiges zusammen
Sparen ist in: Am Weltspartag werden die Sparschweine "geschlachtet". In diesem Jahr zeichnet sich bei der Sparkasse Markgräflerland ein Rekord ab. picture alliance/dpa Andreas Warnecke

Rekordzahlen bei der Sparkasse Markgräflerland

Im vergangenen Jahr hätten Kinder und Jugendliche bei der Sparkasse Markgräflerland mit rund 2.700 Sparbüchsen so viel eingezahlt wie nie zuvor, so Mayer. Für dieses Jahr sehe es sogar so aus, als werde die Rekordzahl mit dem diesjährigen Weltspartag geknackt.

In Krisenzeiten wird mehr Geld gespart

Ein Grund seien die "attraktiven Angebote", sagt Vertriebsdirektor Detlef Mayer und Phänomene, wie steigende Sparquoten in Krisenzeiten: "Natürlich sind es nicht die Kinder, die den Antrieb geben, sondern die Eltern der Kinder", sagt Mayer. Wenn Eltern sagen, Sparen sei sehr wichtig, würden sie ihre Kinder an die Hand nehmen und in die Bank kommen.

Während Kinder eher auf Smartphones, ein paar Schlittschuhe oder ein Haustier sparen würden, ist es bei Erwachsenen hingegen oft die eigene Immobilie, auf die gespart wird. Außerdem sei laut der Sparkasse Markgräflerland auch die Altersvorsorge ein wichtiges Thema: "Die Gesellschaft ist aufgeklärt und merkt, dass es mit der Rente dünner wird und unbedingt etwas privat dazu zu legen ist."

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