Nach dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg, dem Julius-Hirsch-Ehrenpreis und dem erst kürzlichen verliehenen Walther-Bensemann-Preis der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, hat Chrisitan Streich jetzt eine weitere Auszeichnung verliehen bekommen. Die Uni Freiburg zeichnete ihn in einer Feierstunde mit der Uni-Medaille der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg aus.
Streich hat weitreichende Strahlkraft
In der Laudatio der Universität, die Kanzlerin Christina Leib auf Streich hielt, betonte sie, wie sehr Streich die Reputation der Uni Freiburg stärke. Außerdem habe er in außergewöhnlicher Weise eine weitreichende Strahlkraft in die Gesellschaft, so die Begründung des Rektorats für die Auszeichnung. In ihrer Laudatio vor rund 200 Besucherinnen und Besuchern unterstrich Kanzlerin Christina Leib, wie sehr Streich die Werte des Leitbilds der Universität Freiburg stärke. Insbesondere sei Christian Streichs Haltung zu Diversität, Offenheit und Toleranz sowie seine deutliche Positionierung für die Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu betonen. Verliehen wurden die Uni-Medaille im Rahmen des Alumnitages der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am vergangenen Freitag.
Studium auf zweitem Bildungsweg
Nach seiner Fußball-Profikariere holte Streich über den zweiten Bildungsweg das Abitur nach und studierte an der Universität Freiburg Germanistik, Geschichte und Sport auf Lehramt. Streich war lange Jahre Leiter der Freiburg Fußball-Schule, bevor er Im Januar 2012 den Cheftrainerposten beim SC Freiburg übernahm. Genauso überraschend, wie Streich SC-Trainer der Bundesligamannschaft wurde, beendete er sein Engagement beim Sport-Club Freiburg. Im März vergangenen Jahres gab Streich bekannt, dass er am Ende der Bundesliga-Saison 2023/24 als Freiburger Trainer aufhören werde.