Vergangenen Samstagabend hat plötzlich ein Wohnmobil angefangen zu brennen. Das alte verlassene Fahrzeug war nicht zugelassen und stand auf einem privaten Firmengelände in Kenzingen (Kreis Emmendingen). Es sei also kein Wildcamping gewesen, teilt die Polizei auf SWR Anfrage mit.
Obwohl die Feuerwehr schnell reagiert hat, brannte das Wohnmobil vollständig aus. Die Höhe des Sachschadens ist laut Polizei noch unbekannt. Was die Brandursache war? Es könnte Brandstiftung gewesen sein, meint die Polizei, oder aber auch ein technischer Defekt. Die Ermittlungen laufen noch.
Zusammenhang zu Freiburger Wohnmobil-Bränden?
Anfang vergangener Woche hatten im Freiburger Stadtteil Rieselfeld ebenfalls zwei Wohnmobile gebrannt. Zunächst wirkte es so, als gebe es einen Zusammenhang zwischen den Bränden, heißt es von der Polizei. Doch das habe sich bisher nicht bestätigen lassen. "Es gibt keine Parallelen zum Freiburger Fall", sagt die Polizei.
In Freiburg wurden die Wohnmobile höchstwahrscheinlich absichtlich angezündet. Sie standen zwar nach derzeitigen Ermittlungen legal auf öffentlichen Parkplätzen, doch daran sollen sich Menschen in dem Wohngebiet gestört haben.
Die Wohnmobil-Eigentümer haben jedenfalls der Polizei berichtet, dass sie von Spaziergängern dahingehend angesprochen wurden. Das könnte ein Tatmotiv sein, sagt die Polizei. Zudem gab es am Tatort Hinweise, die auf eine Brandstiftung schließen lassen.
Öfter beschädigte Wohnmobile in Freiburg
In Freiburg wurden in der Vergangenheit schon öfter Wohnmobile beschädigt. Bisher waren es laut Polizei aber meistens zerstochene Reifen. Brände hatte es bisher noch keine gegeben.