Keine Gefährdungslage

Nach Amokalarm an Biberacher Schule: Polizei rückt wieder ab

Nach einem Amokalarm an zwei Biberacher Schulen hat die Polizei die Durchsuchungen beendet. Es habe keine Gefährdungslage bestanden, teilte die Polizei mit.

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Am Pestalozzi- und Wielandgymnasium in Biberach hat am Montagnachmittag ein größerer Polizeieinsatz stattgefunden. "Starke Polizeikräfte sind vor Ort. Es konnten bislang keine Hinweise gewonnen werden, dass eine aktuelle Gefährdungslage besteht", meldete die Polizei am Nachmittag über Facebook.

Grund für den Einsatz: Kurz nach 13 Uhr soll sich eine bewaffnete Person im Bereich der Schule aufgehalten haben, so wurde es der Polizei gemeldet. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an und durchsuchten die Schulen. Gegen 16:45 Uhr waren die Durchsuchungen beendet - ohne Hinweise auf eine bewaffnete Person.

Ermittlungen zu Hintergründen dauern an

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer seien evakuiert worden. "Die Ermittlungen, wer den Alarm ausgelöst hat und wie es zu der Mitteilung über die vermeintlich bewaffnete Person kam, dauern an", so die Polizei.

Für Angehörige wurde während des Einsatzes beim Polizeirevier Biberach im Erlenweg eine Betreuungsstelle eingerichtet.

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Von Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer

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SWR

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