Mit rund 16 Grad ist der Bodensee derzeit noch erfrischend kühl. Aber die Badesaison hat begonnen. In Konstanz haben an diesem Wochenende gleich fünf Strandbäder ihre Tore geöffnet. Mutige können schon jetzt ins Wasser springen - weiße Flaggen signalisieren dabei, ob die Bäder aktuell beaufsichtigt sind.
Strandbad Horn in Konstanz: Das größte Strandbad am Bodensee
Das "Hörnle" ist seit 1907 ein Bade-Klassiker in Konstanz. Mit 600 Metern Uferlänge und mehr als 50.000 Quadratmetern Liegewiese ist es das größte Strandbad am Bodensee. Besonders beliebt: der Blick auf die Alpenkulisse. Es gibt Spielplätze, Volleyballfelder, Stand-Up-Paddling und ein Café-Restaurant mit Kiosk.
Auch die Strandbäder in den Konstanzer Ortsteilen Litzelstetten, Dingelsdorf und Wallhausen starten in die Saison, sowie das Rheinstrandbad. Es ist ein Stadtbad mit Geschichte: Das Rheinstrandbad aus den 1930er-Jahren liegt mitten in der Stadt, direkt am Seerhein.
Auch in Langenargen (Bodenseekreis) ist das Strandbad am Samstag in die Saison gestartet. Baden im See ist möglich, es gibt aber auch ein beheiztes Becken.
In Ludwigshafen und Friedrichshafen haben Bäder bereits geöffnet
In Bodman-Ludwigshafen (Kreis Konstanz) ist das Strandbad bereits seit Anfang Mai geöffnet. In Friedrichshafen läuft die Saison im Frei- und Seebad Fischbach seit knapp zwei Wochen, das Strandbad ist auf Grund der Witterung derzeit geschlossen.
Freibäder starten in die Saison Ehrenamtliche retten den Badesommer in der Region Bodensee-Oberschwaben
In vielen Orten am Bodensee und in Oberschwaben starten am Wochenende die Freibäder in die Saison. Doch ohne freiwillige Helfer könnten manche Bäder gar nicht betrieben werden - vor allem an Wochenenden.
Fehlende Badeaufsichten sind Thema in den Strandbädern
Ein großes Thema in den Strandbädern bleibt der Personalmangel. In vielen Orten fehlen Badeaufsichten. Oft hilft die DLRG mit Freiwilligen aus - besonders an Feiertagen und Wochenenden.
Die Stadtwerke Konstanz betonen die bewährte Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Konstanz. Auch hier seien es besonders die Wochenenden, an denen die Ehrenamtlichen das Team der Stadt entlasten. Die Stadtwerke erklärten, dass nur qualifizierte Personen eingesetzt würden. Wichtig seien die DLRG-Retter zum Beispiel am Strandbad "Hörnle", wo sie ein bedeutender Teil des Sicherheitskonzeptes seien.