Die verrücktesten Bühnenbilder der Bregenzer Festspiele
Ein verfallenes Dorf im Winter - das ist als Bühnenbild im Hochsommer äußerst schräg. Aber nicht die einzige verrückte Idee der vergangenen Jahre bei den Bregenzer Festspielen.
"André Chénier", die selten gespielte Oper von Umberto Giordano, machte den Bodensee zu einer Badewanne, in der ein Sterbender liegt - das Bühnenbild von 2011 und 2012.SWRKarin Wehrheim
Eine überdimensionale Bistroszene mit Tischen und Stühlen bildete 2001 und 2002 das Szenario zu der Puccini-Oper "La Bohème". dpa Bildfunkpicture alliance/dpaweb
Ein Stück Chinesische Mauer ragt aus dem Bodensee - das Bühnenbild 2015/16 für die Oper "Turandot" bei den Bregenzer Festspielen.PressestelleBregenzer Festspiele/Marcel Hagen Studio
Eine knallrote Ölraffinerie war 2005 und 2006 das Bühnenbild für die Verdi-Oper "Der Troubadour" auf der größten Seebühne der Welt.PressestelleBregenzer Festspiele/andereart
Ein gigantisches Auge war zentrales Element des Bühnenbildes für die Oper "Tosca" 2007 und 2008 auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele. Das Bühnenbild wurde auch für den James-Bond-Film "Quantum of Solace" und für Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz verwendet.SWRKarin Wehrheim
Riesige Füße, Teile eines Kopfes, eine Hand - das Bühnenbild für Giuseppe Verdis "Aida" 2009 und 2010 wurde während der Aufführungen mit zwei großen Kränen zusammengesetzt. Es entstand eine Art New Yorker Freiheitsstatue.PressestelleBregenzer Festspiele/Karl Forster
1999 und 2000 sorgte das Bühnenbild zu Giuseppe Verdis Oper "Ein Maskenball" mit einem überdimensionalen Skelett für Aufsehen.PressestelleBregenzer Festspiele/Benno Hagleitner
Der Clown ist aufgewacht. Das Bühnenbild zu Verdis "Rigoletto" bei den Bregenzer Festspielen 2019 und 2021. Die Seebühnen-Aufführung 2020 fiel wegen der Corona-Pandemie aus.SWRKarin Wehrheim