Nicht angepasste Geschwindigkeit bei Glatteis hat am Samstag im Kreis Biberach zu einem Unfall mit einem Schaden in Höhe von rund 200.000 Euro geführt. Ein 59-Jähriger hatte laut Polizei mit einem neuen Sportwagen eine Probefahrt unternommen, sein 31-jähriger Sohn war als Beifahrer mit dabei.
Bei Glatteis zu schnell in die Kurve: Zwei Verletzte
Zwischen Hochdorf und Eberhardzell geriet der Mann mit dem Wagen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf Glatteis in einer Linkskurve ins Schleudern. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen einen Baum. Fahrer und Sohn erlitten laut Polizei leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht.
200.000 Euro Totalschaden nach Glatteis-Unfall
Der Unfall habe zu einem Sachschaden von etwa 200.000 Euro geführt, was das Fahrzeug zum wirtschaftlichen Totalschaden mache. Die Polizei warnt in dem Zusammenhang vor der Gefahr von Glatteis und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Meteorologen warnen vor allem für Sonntagabend und die kommende Nacht vor Glatteis, weil es bei niedrigen Temperaturen vielerorts regnen soll.