Liebherr hat 2025 einen Gesamtumsatz von über 14,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, damit nochmal rund ein Prozent mehr als im Rekordjahr 2024. Insgesamt sei das vergangene Geschäftsjahr stabil verlaufen, heißt es von Liebherr. Das Jahresergebnis lag bei 272 Millionen Euro. Durch die breite Aufstellung in vielen verschiedenen Bereichen habe man einzelne Verluste ausgleichen können.
Geschäft in Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten stark gewachsen
Besonders gut lief es in den Bereichen Maritime Krane, Aerospace, Verzahntechnik und Automationssystemen. Auch Kühl- und Gefriergeräte verkauften sich gut. Schlecht liefen dagegen die Geschäfte im Bereich Baumaschinen und Mining. Gewachsen ist Liebherr in Mittel- und Südamerika, besonders stark aber in Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Investitionen von über einer Milliarde Euro
Liebherr will weiter in die Zukunft investieren und neue Geschäftsfelder eröffnen. Über eine Milliarde Euro investierte das Unternehmen in die Standorte und den Mietpark. In Ehingen-Berg wurde ein großes Gelände für die gestiegene Nachfrage nach Mobil- und Baukränen aufgekauft. In Kirchdorf an der Iller (Kreis Biberach) entsteht ein neues Versandzentrum und in Biberach wurde laut Geschäftsbericht in Infrastruktur und Prüftechnik investiert. Auch die Zahl der Mitarbeitenden stieg um mehr als 1.200 an. Inzwischen arbeiten über 55.000 Menschen für die Liebherr-Gruppe.
Für 2026 rechnet Liebherr mit weiter unsicheren Rahmenbedingungen durch Krisen, sieht sich aber gut aufgestellt.