Sie sind ab jetzt selbst auf Fahrrädern in und um Friedrichshafen unterwegs: die Polizisten der Abteilung Prävention. Sie sprechen Radfahrende an und wollen beispielsweise davon überzeugen, einen Helm zu tragen und sich sichtbar anzuziehen.
Bunte Fahrräder an Uferpromenade sollen schockieren
Die Fahrräder sind nicht zu übersehen und sollen Passanten schockieren. Quietschbunt und verbogen lehnen sie an der Uferpromenade in Friedrichshafen am Geländer. Die Räder waren im vergangenen Jahr ebenfalls in der Öffentlichkeit angebracht worden.
Fahrradfahrer können sich vor Unfällen schützen
Derzeit kommt es in Friedrichshafen zu mehr Unfälle im Vergleich zu anderen Orten, sagt der Leiter des örtlichen Polizeireviers, Nicolas Riether. "Wir haben hier 2024 mehr als 200 Unfälle mit Fahrradfahrern gehabt. Da müssen wir was tun".
In diesem Jahr werden Fahrradfahrer auch direkt auf fehlende Helme oder nicht verkehrssichere Fahrräder angesprochen. Karl-Heinz Koß und Holger Beutel vom Referat Prävention zum Beispiel machen darauf aufmerksam, wie viel sicherer Fahrradfahrer mit der entsprechenden Kleidung sind.
Helle Kleidung und das Tragen eines Helmes sollte selbstverständlich sein.
In Friedrichshafen sollen nicht mehr so viele Unfälle passieren
Durch Prävention, aber auch Kontrollen sollen die Fahrradfahrer auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden. Das solle zu einem Umdenken im Verhalten führen. Nicolas Riether von der Polizei Friedrichshafen hofft, dass dadurch in Zukunft die Unfälle im Bereich seines Reviers weniger werden.
Bundesweiter Aktionstag der Polizei Gefahr durch toten Winkel: Kinder lernen in Tettnang Verkehrssicherheit
"Sicher.mobil.leben" - unter diesem Motto steht der Aktionstag zur Verkehrssicherheit. An zwei Tettnanger Schulen hat die Polizei den Schülern gezeigt, wie gefährlich der tote Winkel ist.