Auch Rüstungsgeschäfte laufen gut

Dank KI: Rolls-Royce Power Systems macht fünf Milliarden Umsatz

Der Motorenhersteller Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen hat im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis eingefahren. Der Umsatz stieg um elf Prozent, teilte das Unternehmen mit.

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Von Autor/in Thomas Wagner

Das Unternehmen Rolls-Royce Power Systems (RRPS) mit Sitz in Friedrichshafen, führender Hersteller von Groß-Dieselmotoren der Marke MTU, hat im vergangenen Jahr gut fünf Milliarden Euro Umsatz gemacht. Das sind elf Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekord, hieß es am Freitag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2024.

Vor einem Gebäude steht ein Firmenschild mit der Aufschrift "Rolls-Royce Power Systems AG"
Rolls-Royce Power Systems AG in Friedrichshafen Pressestelle Rolls-Royce Power Systems

RRPS macht gute Geschäfte durch Künstliche Intelligenz

Der Betriebsgewinn stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr sogar um 40 Prozent, er liegt nach Unternehmensangaben bei mehr als 660 Millionen Euro. Der Hauptgrund für das Rekordergebnis: Der Vormarsch der Künstlichen Intelligenz, so RRPS-Chef Jörg Stratmann. Riesige Rechenzentren benötigen demnach Unmengen von Strom – und damit auch riesige Notstromaggregate, die Rolls-Royce Power Systems liefert. Knapp die Hälfte seines Geschäftes macht der Konzern mit Sitz in Friedrichshafen mit solchen Anwendungen.

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Ebenfalls stark wachsend seien die Sektoren Großdieselmotoren für Panzer und Schiffe im Militärbereich. Dies sei der unsicheren Weltlage geschuldet, so Stratmann. Auch für das laufende Jahr erwartet RRPS steigende Zahlen: Ein Auftragseingang von mehr als sechs Milliarden Euro mache sehr zuversichtlich für dieses Jahr, hieß es. Das seien 20 Prozent mehr als 2024. 

Das Unternehmen Rolls-Royce Power Systems beschäftigt derzeit über 10.300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 6.150 allein am Standort Friedrichshafen.

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Thomas Wagner
SWR-Redakteur Thomas Wagner Autor Bild