In der neuen Spielzeit bleibt die Bodensee Philharmonie breit aufgestellt: dazu gehören neue Spielorte und auch wieder Konzerte für Babys, Schüler und Familien. Am Mittwochabend erklingen zum Auftakt ganz klassisch im Konstanzer Konzil unter anderem Werke von Beethoven und Mozart.
Das Besondere zum Saisonauftakt: Da Chefdirigent Gabriel Venzago gerade Vater einer Tochter geworden ist, springt sein Vater – also der frischgebackene Großvater, Mario Venzago, ein. Er ist einer der renommiertesten Schweizer Dirigenten. So dirigierte er bereits etwa die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig sowie die Orchester von Philadelphia und Boston.
Das Orchester spielt aber auch wieder Konzerte für Babys, Kleinkinder, Schüler und Familien. Neu im Programm ist eine Late Night-Reihe, bei der Solisten nach dem Konzert noch in lockerer Atmosphäre eine Zugabe geben. Erstmals wird auch durch Künstliche Intelligenz erzeugte Musik erklingen.
Konstanzer Wasserwerk neuer Spielort der Bodensee Philharmonie
Außerdem spielt die Bodensee Philharmonie etwa auch in Zürich, Feldkirch, Friedrichshafen und Weingarten. Ein neuer Spielort ist in dieser Spielzeit das Konstanzer Wasserwerk. Das diesjährige Weihnachtskonzert im Konstanzer Münster wird vom SWR Fernsehen aufgezeichnet und am Vierten Advent ausgestrahlt.
Die Bodensee Philharmonie Konstanz wurde 1932 gegründet. Über 60 Musikerinnen und Musiker aus 21 Nationen sind als Berufsmusiker angestellt. Sie spielen über 100 Konzerte pro Jahr – also ungefähr jeden dritten Tag ein Konzert.