Teil hatte sich während der Fahrt gelöst

Schwertransport bleibt in Mengen in Unterführung stecken

In Mengen ist ein Schwertransport am Dienstagabend mit seiner Ladung an einer Bahnunterführung hängengeblieben. Den Sachschaden korrigierte die Polizei inzwischen nach unten.

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Von Autor/in Verena Katschker

Auf der Bundesstraße 311 am Stadtrand von Mengen (Kreis Sigmaringen) ist am Dienstagabend ein Schwertransport steckengeblieben. Das teilte die Polizei mit. Er wollte unter einer Bahnunterführung durchfahren.

Dabei blieb er mit seiner Ladung - einer Siebanlage für Kies - oben an der Unterführung hängen. Wie die Polizei und die Feuerwehr Mengen berichten, hatte sich an der Anlage ein hydraulischer Gitterrost gelöst und aufgestellt - vermutlich durch die Erschütterung beim Fahren. Damit rammte der Lastwagen dann die Bahnbrücke.

Der Schwertransport blieb unter einer Unterführung hängen.
Der Schwertransport blieb unter einer Unterführung hängen. Pressestelle Feuerwehr Mengen

Schaden weit geringer als zunächst geschätzt

Den Schaden an der Siebanlage hatte das verantwortliche Unternehmen laut Polizei in der Nacht zunächst auf eine Million Euro geschätzt. Nach genauerer Untersuchung am Morgen wurde die Zahl jedoch deutlich nach unten korrigiert. Demnach liegt der Schaden bei etwa 100.000 Euro, so die Polizei auf SWR-Anfrage.

Bahnverkehr lief ungestört, B311 war mehrere Stunden gesperrt

An der Bahnbrücke entstand kein nennenswerter Schaden. Der Bahnverkehr lief während der Bergung am Abend ungestört weiter. Die B311 war für die Dauer der Arbeiten mehrere Stunden gesperrt. Verletzt wurde niemand.

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Verena Katschker
SWR-Redakteurin Verena Katschker Autorin Bild

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