Mehr als ein Dutzend Fälle

Fahrzeuge aufgebrochen: Wer wirft hier mit Steinen und Gullydeckeln auf Autos?

Unbekannte werfen in Laupheim (Kreis Biberach) Gullydeckel oder Steine gegen Autoscheiben, um die Fahrzeuge auszurauben. Die Polizei hat in drei Wochen 13 Fälle registriert.

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Eine Serie von Autoaufbrüchen beschäftigt die Menschen in Laupheim im Kreis Biberach. 13 Fälle hat die Polizei in den vergangenen drei Wochen registriert. Alle verliefen nach identischem Muster. Der oder die Täter werfen Gullydeckel oder Steine gegen Autoscheiben.

Mit Gullydeckel Autoscheiben eingeschlagen und Geld erbeutet

Ende Juli beispielsweise schlug ein Unbekannter mit einem faustgroßen Stein gegen die Beifahrertür eines geparkten Fahrzeugs. Da die Scheibe standhielt, warf der Mann einen Schachtdeckel gegen die Scheibe der Fahrertür. Die Scheibe zerbrach, der Täter erbeutete einen Geldbeutel aus dem Handschuhfach und flüchtete unerkannt.

Anfang August versuchte es jemand gleich an zwei Autos in einer Nacht. Laut Polizei warf ein Unbekannter an beiden Fahrzeugen mit Schachtdeckeln Scheiben an. Dann stahl er aus den Autos eine Handtasche, einen Rucksack und Bargeld. In der folgenden Nacht flogen Gullydeckel in zwei weitere Autoscheiben, in einem Fall blieb der Einbruch ohne Beute.

Auch Steine für nächtliche Autoaufbrüche verwendet

Eine Betroffene fand den Gullydeckel und Glasscheiben auf dem Fahrersitz ihres Autos. Die erbeutete Tasche lag in einem Garten in der Umgebung. Die Polizei sei nicht gekommen, sagte sie dem SWR. Der jüngste Fall ereignete sich in der Nacht auf Montag. Dabei wurden Steine benutzt und die Scheiben von gleich drei Fahrzeugen eingeschlagen. Der Täter erbeutete Geldbörsen und Bargeld und flüchtete unerkannt.

Ein Auto mit einer eingeworfenen Autoscheibe. In Laupheim sorgt eine Serie von Aufbrüchen mit Gullydeckeln und Steinen für Sorge.
Nach dem Autoaufbruch mit einem Gullydeckel in Laupheim hilft nur, erstmal abzudichten. privat/Victoria Rospond

Die Polizei Laupheim ermittelt, sagte ein Sprecher auf SWR-Anfrage. Man habe zwar Spuren gesichert, die Auswertungen liefen aber noch. Die Polizei behalte die Wohngebiete verstärkt im Blick. Bürgerinnen und Bürgern rät sie, keine Wertgegenstände oder Taschen im Auto offen sichtbar liegen zu lassen, Fahrzeuge abzuschließen und alle Scheiben zu schließen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet, sollte direkt die Polizei Ulm anrufen unter 0731 188-0.

Ähnliche Serien von Autoaufbrüchen gab es im vergangenen Jahr in Mainz und Trier.

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Karin Wehrheim
SWR-Redakteurin Karin Wehrheim Autorin Bild

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