NABU befürchtet "Katastrophe"

Tausende Schwalben sitzen am Bodensee fest

Tausende Schwalben sind derzeit am Bodensee gestrandet. Das Problem: Wegen der nassen Witterung kommen sie nicht über die Alpen. Die Vögel drohen zu verhungern.

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Von Autor/in Martin Hattenberger

Am Bodensee sitzen derzeit tausende Schwalben auf ihrem Weg in den Süden fest. Wegen Kälte und Regen drohen die Vögel zu erfrieren und zu verhungern. Jetzt brauche es dringend einen Wetterumschwung, so Schwalbenexperte Rudi Apel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Gespräch mit dem SWR.

NABU: "Es droht eine regelrechte Katastrophe"

Rudi Apel befürchtet Schlimmes: In Österreich würden bereits tausende Schwalben tot auf den Böden liegen. Am Bodensee halten sich viele Schwalben auf, weil es über dem Wasser noch ein wenig wärmer sei. Doch jetzt brauche es einen Wetterumschwung, damit wieder Insekten fliegen. Dann könnten sich die Schwalben für die Reise in den Süden noch einmal stärken.

Die Vögel sind total abgemagert, halb verhungert.

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