Vater und Tochter ums Leben gekommen

Nach tödlichem Traktorunfall: Mehr als eine halbe Million für Hinterbliebene gespendet

Vergangene Woche sind in Vorarlberg ein Vater und seine Tochter bei einem Traktorunfall gestorben. Für die Hinterbliebenen ist mittlerweile eine große Summe gespendet worden.

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Nach dem tödlichen Traktorunfall in Satteins in Vorarlberg ist die Hilfsbereitschaft groß. Bei dem Unfall vergangenen Dienstag waren ein 41-jähriger Mann und seine sechsjährige Tochter ums Leben gekommen, die vierjährige Tochter des Mannes überlebte verletzt.

Die Vierjährige sei inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und es gehe ihr den Umständen entsprechend gut, heißt es auf der Internetseite des Spendenaufrufs. Aktuell sind mehr als 580.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen.

Satteins

Unfall in Vorarlberg stundenlang nicht bemerkt Traktor überschlägt sich: Vater und sechsjährige Tochter sterben - weiteres Kind überlebt

Bei einem schweren Traktorunfall sind in Vorarlberg ein Mann und seine Tochter gestorben. Der Unfall blieb lange unbemerkt - erst Stunden später ging der Notruf ein.

Verunglückte Opfer erst nach Stunden gefunden

Der Mann hatte seine beiden kleinen Töchter auf einem Traktor mit Anhänger mitgenommen. Nach Angaben der Polizei waren sie auf einer Wiese unterwegs, als das Gespann vermutlich ins Rutschen geriet. Das Fahrzeug überschlug sich. Der Traktorfahrer und seine sechsjährige Tochter starben noch am Unfallort.

Besonders tragisch: Die Unfallopfer wurden erst nach Stunden entdeckt. Die Frau des Traktorfahrers hatte sich auf die Suche gemacht, weil sie ihren Mann nicht erreichen konnte. Sie fand die Verunglückten und setzte einen Notruf ab.

Retter kannten die Opfer

Für die Helfer war es ein sehr schwerer Einsatz. Wie die Feuerwehr Satteins auf ihrer Homepage berichtet, habe man die Opfer gekannt. Die Helfer seien deshalb an ihre emotionalen Grenzen gestoßen.

Es gibt Momente, die uns mitten ins Herz treffen und sprachlos zurücklassen.

Gemeinde vermittelt Hilfe für Familie

Das Spendenkonto wurde privat initiiert und wird über eine Plattform organisiert, um den Hinterbliebenen zugute zu kommen. Dies teilte die Gemeinde Satteins auf SWR-Anfrage mit. Die Anteilnahme sei außergewöhnlich groß. Die Gemeinde ist eigenen Angaben zufolge im engen Kontakt mit der Familie und vermittelt bei Bedarf auch eine psychologische Betreuung oder praktische Hilfen im Alltag.

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Thea Thomiczek
SWR-Redakteurin Thea Thomiczek Autorin Bild

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