Vierspuriger Ausbau

Erdmassen sind aufgeschüttet für B33-Tunnel Hegne

Beim vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 33 im Kreis Konstanz sind wichtige Vorarbeiten und Planungen für einen Tunnel bei Hegne abgeschlossen. Bis er fertig ist, wird es aber dauern.

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Von Autor/in Tina Löschner

Es ist eine der größten Herausforderungen beim vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 33 zwischen Konstanz und Allensbach: der Bau des Tunnels bei Hegne. Grund sind die schwierigen Bodenverhältnisse. Nun aber steht die Vorplanung, wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilte. Damit lägen die Arbeiten im Zeitplan.

Enorme Erdmassen pressen Wasser aus dem künftigen Tunnelgelände

Um mit dem Tunnelbau beginnen zu können, musste zunächst der schlammige Boden entwässert werden, heißt es in einer Mitteilung. Dafür seien in den vergangenen Monaten enorme Erdmassen aufgeschüttet worden. Durch sie soll das Wasser herausgepresst werden und sich der Boden setzen. Der Bau des Tunnels selbst soll dann mit der Tunneldecke beginnen. Anschließend werde man sich nach unten vorarbeiten, so Projektleiterin Bettina Woolley.

Die Arbeit unter der Tunneldecke hat laut Regierungspräsidium mehrere Vorteile. So sei sie nicht vom Wetter abhängig.

Bei Regen wird der ohnehin stark wassergesättigte Boden nicht noch weiter belastet. Zudem schützt der Deckel Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und Staub.

Planungszeichnung der Baustelle am künftigen Tunnel B33 Allensbach-Hegne
So sieht die Planung für den B33-Tunnel bei Allensbach-Hegne aus. Pressestelle Regierungspräsidium Freiburg

Fertigstellung des B33-Tunnels Hege frühestens in neun Jahren

Die Tunneldecke könne zudem während der Bauarbeiten als Lagerplatz für die Baustellenschilder und Material verwendet werden, so die Projektleiterin. Bis es allerdings mit dem Bau losgeht, dauert es noch mindestens vier Jahre. Fertig sein soll der Tunnel bei Hegne 2034.

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Tina Löschner
SWR-Redakteurin Tina Löschner Autorin Bild

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