Am Sonntag ist die Modellflug-Weltmeisterschaft in Heudorf bei Meßkirch (Kreis Sigmaringen) zu Ende gegangen. Piloten aus elf Ländern waren angetreten, um den besten Modell-Segelflieger zu ermitteln. Die Wettkämpfe fanden in der GPS Lightclass statt. Weltmeister wurde Emanuel Dähn aus Deutschland. Auf Platz zwei landete Philip Kolb, ebenfalls aus Deutschland. Dritter wurde Hansgeorg Siegenthaler aus der Schweiz.
So hatte der SWR zum Auftakt der WM berichtet:
Wetter sorgte für einen späten Start
Der Start der WM hatte sich verzögert. Am Donnerstagmorgen regnete es stark, sodass der erste Flug erst am Mittag stattfand. Die Piloten nutzten die Wartezeit, um ihre Flugzeuge vorzubereiten und sich auszutauschen. Danach begannen die Wettkämpfe, bei denen Teamarbeit und präzises Fliegen entscheidend waren.
Spannende Wettkämpfe bis zum Schluss
Die Aufgabe war, in jedem Durchgang möglichst oft ein Dreieck zu umrunden. Die Flieger wurden per Fernsteuerung gesteuert, während ein Navigator die Strecke überwachte. Wer die meisten Runden schaffte, bekam die meisten Punkte. Mehrere Durchgänge fanden statt, solange das Wetter mitspielte.
Internationale Teams in Heudorf
Teams aus Australien, Spanien, Norwegen und weiteren Ländern waren angereist. Viele Piloten schliefen in Zelten direkt am Flugplatz.
Die Flugzeuge hatten es in sich: Sie waren aus Carbon gefertigt, extrem leicht und mit moderner Technik ausgestattet. Jeder Flug wurde aufgezeichnet und direkt ausgewertet, sodass die Ergebnisse verglichen werden konnten. Damit niemand tricksen konnte, wurden die Flugzeuge vorab gewogen und festgestellt, dass alle Vorgaben eingehalten wurden. Ein Rennleiter hatte die Aufsicht übernommen.
Dass die WM in Heudorf stattfinden kann, ist auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des MFC Heudorf zu verdanken. Sie hängen sich ins Zeug, bekochen die Piloten und Gäste, organisieren Schlafplätze und Getränke und kümmern sich um die Abläufe.
Großer Einsatz der Helfer
Der Modellflugclub Heudorf hatte die WM organisiert. Zahlreiche Helfer kochten, richteten Schlafplätze und kümmerten sich um den Ablauf. Viel Arbeit, aber alle seien mit Feuereifer dabei, so der zweite Vorstand Peter Kibele am Donnerstag gegenüber dem SWR. Er war selbst auch mit seinen Flugzeugen im Wettbewerb angetreten.