Piloten aus elf Ländern nahmen teil

Emanuel Dähn wird Weltmeister im Modellflug in Heudorf

Die Besten der Welt in der Kategorie Modell-Segelfliegen haben sich in Heudorf bei Meßkirch gemessen. Emanuel Dähn aus Deutschland holte sich den Titel.

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Stand

Von Autor/in Martin Hattenberger

Am Sonntag ist die Modellflug-Weltmeisterschaft in Heudorf bei Meßkirch (Kreis Sigmaringen) zu Ende gegangen. Piloten aus elf Ländern waren angetreten, um den besten Modell-Segelflieger zu ermitteln. Die Wettkämpfe fanden in der GPS Lightclass statt. Weltmeister wurde Emanuel Dähn aus Deutschland. Auf Platz zwei landete Philip Kolb, ebenfalls aus Deutschland. Dritter wurde Hansgeorg Siegenthaler aus der Schweiz.

 So hatte der SWR zum Auftakt der WM berichtet:

Wetter sorgte für einen späten Start

Der Start der WM hatte sich verzögert. Am Donnerstagmorgen regnete es stark, sodass der erste Flug erst am Mittag stattfand. Die Piloten nutzten die Wartezeit, um ihre Flugzeuge vorzubereiten und sich auszutauschen. Danach begannen die Wettkämpfe, bei denen Teamarbeit und präzises Fliegen entscheidend waren.

Spannende Wettkämpfe bis zum Schluss

Die Aufgabe war, in jedem Durchgang möglichst oft ein Dreieck zu umrunden. Die Flieger wurden per Fernsteuerung gesteuert, während ein Navigator die Strecke überwachte. Wer die meisten Runden schaffte, bekam die meisten Punkte. Mehrere Durchgänge fanden statt, solange das Wetter mitspielte.

Teamarbeit bei der Weltmeisterschaft in Heudorf: Wenn ein Modell-Flugzeug in der Luft fliegt, schaut ein Teammitglied ihm nach, ein anderer kontrolliert auf dem Tablet die Flugroute.
Während des Flugs schaute ein Teammitglied dem Flugzeug nach, während ein anderes auf dem Tablet die Flugroute kontrollierte. Martin Hattenberger

Internationale Teams in Heudorf

Teams aus Australien, Spanien, Norwegen und weiteren Ländern waren angereist. Viele Piloten schliefen in Zelten direkt am Flugplatz.

Die Flugzeuge hatten es in sich: Sie waren aus Carbon gefertigt, extrem leicht und mit moderner Technik ausgestattet. Jeder Flug wurde aufgezeichnet und direkt ausgewertet, sodass die Ergebnisse verglichen werden konnten. Damit niemand tricksen konnte, wurden die Flugzeuge vorab gewogen und festgestellt, dass alle Vorgaben eingehalten wurden. Ein Rennleiter hatte die Aufsicht übernommen.

Dass die WM in Heudorf stattfinden kann, ist auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des MFC Heudorf zu verdanken. Sie hängen sich ins Zeug, bekochen die Piloten und Gäste, organisieren Schlafplätze und Getränke und kümmern sich um die Abläufe.  

Großer Einsatz der Helfer

Der Modellflugclub Heudorf hatte die WM organisiert. Zahlreiche Helfer kochten, richteten Schlafplätze und kümmerten sich um den Ablauf. Viel Arbeit, aber alle seien mit Feuereifer dabei, so der zweite Vorstand Peter Kibele am Donnerstag gegenüber dem SWR. Er war selbst auch mit seinen Flugzeugen im Wettbewerb angetreten.

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