Nach monatelangen Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Heilbronn eine Serie von Einbrüchen in Gartenhäuser aufgeklärt. Vier Männer stehen im Verdacht, für insgesamt 82 Taten verantwortlich zu sein.
Kleingartenanlagen im Visier der Täter
Die Einbrüche hatten sich seit November 2024 gehäuft. Besonders betroffen waren Kleingartenanlagen in Heilbronn und Umgebung. Unter anderem ging es auch um Leingarten, Bad Rappenau, Bad Friedrichshall und Neuenstadt (alle Landkreis Heilbronn).
Die Täter sollen gezielt Gartenhäuser aufgebrochen und Wertgegenstände entwendet haben. Der entstandene Schaden ist erheblich: Über 22.000 Euro Sachschaden und mehr als 63.000 Euro Beute.
Polizei kommt Vater-Sohn-Duo auf die Schliche
Die Ermittlungen wurden zentral bei einer Spezialeinheit der Kriminalpolizei geführt. Durch umfangreiche Spurenauswertung und teils verdeckte Maßnahmen konnten die Beamten zunächst zwei Hauptverdächtige identifizieren - einen 42-Jährigen und seinen 20-jährigen Sohn.
Das Duo war laut Polizei schon in der Vergangenheit mehrfach wegen Eigentumsdelikten aufgefallen.
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Weitere Täter identifiziert - alle vier in Haft
Im Zuge weiterer Ermittlungen gerieten zwei weitere Männer im Alter von 39 und 40 Jahren ins Visier der Polizei. Auch sie sollen an den Einbrüchen beteiligt gewesen sein.
Nachdem Haftbefehle erlassen wurden, konnten Anfang März die letzten beiden Verdächtigen festgenommen werden. Ein Haftrichter bestätigte die Untersuchungshaft. Damit befinden sich inzwischen alle vier mutmaßlichen Täter in Justizvollzugsanstalten.