Die Katastrophenschutzbehörden des Stadt- sowie des Landkreises Heilbronn haben am Sonntagmittag eine außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen. Am Morgen sei die Lage mit den normalweise verfügbaren Kräften noch unter Kontrolle gewesen.
Hitze bringt Retter mittags an Kapazitätsgrenze
Bis zum Mittag habe sich das Einsatzaufkommen aber deutlich gesteigert, teilte die Heilbronner Katastrophenschutzbehörde auf Anfrage mit. Durch die Hitzelage sei die Auslastung der Rettungswagen an die Kapazitätsgrenze gekommen - die verfügbaren Kräfte am Maximum des Leistbaren. Zwischenzeitlich stieg das Thermometer in Heilbronn auf um die 40 Grad.
Zusätzliche Kräfte aus dem Katastrophenschutz
Durch die Ausrufung der außergewöhnlichen Einsatzlage können die Einsatzkräfte zusätzliche Rettungsfahrzeuge und Helfer aus dem Katastrophenschutz nutzen, sagte der Leiter des Amts für Sicherheit und Ordnung des Landkreises Heilbronn. Als Ursache für die zusätzlichen Einsatzfahrten, nannte Leiter Marc Hoffmann unter anderem Kreislaufprobleme oder Verletzungen wie sie beispielsweise im Freibad vorkommen.
Auslastung normalisiert
Bis zum frühen Abend konnte die Auslastung der Einsatzkräfte durch die Verstärkung aus dem Katastrophenschutz wieder normalisiert werden. Abhängig vom weiteren Verlauf werde darüber entschieden, ob die Einsatzlage wieder heruntergestuft werden könne, so Hoffmann.