Brennende Reifen und viel Rauch - in einem Reifenhandel in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) hat es am Montagnachmittag gebrannt. Dabei wurden nach Angaben der Polizei zwei Menschen verletzt. Der Besitzer des Reifenhandels sowie ein Mitarbeiter mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Einen Tag nach dem Feuer gibt der Reifenhändler aber Entwarnung: Allen Beteiligten gehe es wieder gut.
Am Dienstag sei man nun mit Aufräumarbeiten im Gebäude beschäftigt, heißt es vom Unternehmen im Gespräch mit dem SWR. Am Mittwoch soll der Betrieb in der Werkstatt aber wieder ganz normal weitergehen.
Feuer im Neckarsulmer Reifenlager: Werkstatt und Wohnhaus massiv verraucht
Es war am Montagnachmittag gegen 14:15 Uhr, als der Brand in einem Kellerraum des Gebäudes ausbrach. Laut Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Dennoch kam es zu einer enormen Rauchentwicklung, wie der Einsatzleiter der Neckarsulmer Feuerwehr, Kai Lindheimer, vor Ort berichtete. Denn obwohl die Werkstatt und das Wohnhaus nicht direkt vom Feuer betroffen waren, zog der Qualm durch das gesamte Gebäude.
Der Rauch kam aus dem Werkstattbereich und aus allen Geschossen des Wohnhauses heraus.
Rund 20.000 Euro Schaden nach Feuer im Neckarsulmer Reifenlager
Das Gebäude musste anschließend von der Feuerwehr belüftet werden. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 20.000 Euro. Warum das Feuer ausgebrochen ist, sei derzeit noch unklar, so die Polizei. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Aufgrund der Feuerwehrarbeiten war die Ausfahrt der B27 in Richtung Neuenstädter Straße gesperrt. Die Feuerwehr war mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften vor Ort.