Rund zwei Monate nach den tödlichen Schüssen auf eine 38-jährige Frau in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) sind die polizeilichen Ermittlungen beendet. Wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen auf SWR-Anfrage mitteilte, könnte bald Anklage gegen den 37-jährigen Ehemann erhoben werden.
Schüsse in Schrozberg: Tatverdächtiger ist der Ehemann
Die Tat hatte sich Mitte Februar auf der Rückseite eines Wohnhauses ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann mehrfach auf seine Ehefrau geschossen haben. Die Frau starb noch am Tatort.
Der Tatverdächtige wurde kurz darauf festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft. Details zu den Hintergründen der Tat sind nicht bekannt.
Spendenaktion für die drei Kinder des Paares
In der 6.000-Einwohner-Stadt Schrozberg hatte die Tat eine große Bestürzung ausgelöst. Viele Menschen zeigten sich schockiert. Bürgermeisterin Jacqueline Förderer (parteilos) sprach von einer "großen Tragödie", die viele Menschen bewege.
Für die drei Kinder des Paares wurde eine Betreuungslösung innerhalb der Familie gefunden. Zwei von ihnen sind minderjährig und stehen unter Vormundschaft, das dritte Kind ist volljährig. Zusätzlich wurde kurz nach der Tat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die hinterbliebenen Kinder zu unterstützen.