Gruppe steckte sechs Stunden in Gondel fest

Heeresflieger aus Niederstetten retten 14 Menschen aus Seilbahn in Bayern

Eine Einheit der Bundeswehr aus Niederstetten hat mit Spezialhubschraubern 14 Menschen aus einer Seilbahn im bayerischen Schneizlreuth bei Berchtesgaden gerettet.

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Von Autor/in Luisa Funk

Die Heeresflieger aus Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) waren am Mittwoch bei einer Bergungsaktion von 14 Menschen aus einer Seilbahnkabine im bayerischen Schneizlreuth (Kreis Berchtesgadener Land) beteiligt. Wegen eines technischen Defekts der Seilbahn war die Gondel stehengeblieben. Die Menschen konnten erst nach sechs Stunden befreit werden.

Bundeswehr Niederstetten öfters für Rettungsaktionen in den Alpen

Das sogenannte Transporthubschrauberregiment 30 ist das einzige der Bundeswehr im süddeutschen Raum, das die speziellen Such- und Rettungshubschrauber für solche Rettungsaktionen hat. Deshalb kommt es regelmäßig vor, dass das Regiment aus Niederstetten zu Rettungsaktionen in den Alpen ausrücken muss, so der Presseoffizier. Doch am Mittwoch mussten sie nicht weit fliegen, denn das Regiment war mit seinen Hubschraubern für eine Gebirgsflugausbildung bereits im Alpenraum.

Ursache für technischen Defekt der Seilbahn noch unklar

Vor Ort half die Bundeswehr bei der Bergungsaktion. Die 14 Menschen mussten aus den Gondeln abgeseilt werden und wurden anschließend von den Hubschraubern der "Tauberfranken", wie die Heeresflieger aus Niederstetten seit knapp einem Jahr heißen, zur nächstgelegenen Bundeswehr-Dienststelle geflogen. Was den technischen Defekt an der Seilbahn ausgelöst hat, ist noch unklar.

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