Badeshorts und Tops weniger gefragt in Heilbronn

Verregneter Sommer vermiest Modehändlern das Geschäft

Mitten im Juli gehen die Temperaturen immer noch auf und ab und es regnet viel. Einige Händler in Heilbronn kämpfen daher damit, ihre Sommerkollektionen zu verkaufen.

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Niedrige Temperaturen, Unwetter und immer wieder Regen - typisches Sommerwetter erleben wir derzeit nicht. Deshalb treibt es aktuell wohl auch weniger Menschen in die Innenstädte. Sommerkleider, Badeklamotten oder Schuhe bleiben in den Regalen liegen - auch in Heilbronn. Einigen Geschäften macht das zu schaffen.

Heilbronner Boutique-Besitzerin: "Oft kommt kein einziger Kunde"

Die Auswirkungen des schlechten Sommerwetters spüren auch kleinere Kleidergeschäfte wie das "Giulietta" oder "Caliente" in der Heilbronner Fußgängerzone. Oft kommt den ganzen Vormittag kein einziger Kunde in die Boutique, so Einzelhändlerin Emine Polat. In manchen Geschäften können Kunden dafür schon jetzt auf Schnäppchenjagd gehen. Im Bekleidungsgeschäft, in dem Luana Cozza als Verkäuferin tätig ist, gibt es zum Beispiel auf ältere Kollektionen bereits Rabatte. Neben sommerlicher Kleidung gibt es vermehrt Kleidungsstücke für kältere Tage, erzählt Cozza.

Auch in der Heilbronner Filiale des Sportfachhändler-Verbunds INTERSPORT spürt man die Auswirkungen des Wetters. Vor allem die Nachfrage nach Badeklamotten ist schlecht, so der stellvertretende Filialleiter von INTERSPORT Grabert, Volker Häberlen. Dafür ist Regen- und Wanderbekleidung aktuell sehr gefragt. Trotzdem erwartet man jetzt - mit Blick auf die Sommerferien - nochmal einen größeren Andrang. Ein vorgezogener Schlussverkauf ist hier nicht geplant.

Auch in der Landwirtschaft kämpfen Bäuerinnen und Bauern mit dem Regenwetter:

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SWR