Ein Gewitter hat am Donnerstagnachmittag in Teilen der Region Heilbronn-Franken für mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Vor allem im Hohenlohekreis und im Main-Tauber-Kreis stürzten Bäume auf Straßen und Bahngleise. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Heilbronn gab es in dessen Zuständigkeitsbereichs insgesamt 13 Einsätze.
Unwetter in Heilbronn-Franken: Bäume auf Straßen und Gleisen
Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte im Hohenlohekreis. In Neuenstein gingen am Nachmittag mehrere Unwettereinsätze nahezu zeitgleich ein. Dort stürzten Bäume sowohl auf Straßen als auch auf Bahngleise.
"Mithilfe von Motorsägen wurden die Hindernisse zügig beseitigt", schreibt die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite. Nach rund einer Stunde seien alle Sturmschäden abgearbeitet und die Verkehrswege wieder frei gewesen, heißt es.
Weitere Einsätze der Feuerwehr im Main-Tauber-Kreis
Gegen 17.30 Uhr krachte auf der Landesstraße zwischen Berlichingen und Jagsthausen (beide Hohenlohekreis) ein Baum auf die Fahrbahn. Auch hier zersägte die Feuerwehr den Baum und reinigte die Straße anschließend, damit der Verkehr wieder rollen konnte. Und auch in Öhringen (Hohenlohekreis) mussten Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume ausrücken.
Auch im Main-Tauber-Kreis hinterließ das Gewitter seine Spuren. Dort rückten die Feuerwehren unter anderem in Lauda-Königshofen, Igersheim und Bad Mergentheim aus. Die Hindernisse konnten nach Angaben der Einsatzkräfte schnell beseitigt werden. Größere Einschränkungen wurden nicht bekannt.
Trotz der zahlreichen Einsätze blieb das Gewitter in der Region vergleichsweise glimpflich. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt. Auch der Bahnverkehr wurde durch die umgestürzten Bäume in Neuenstein nicht größer beeinträchtigt.