Darauf haben viele Fans des Eisbär-Babys lange gewartet. Der Name des kleinen Bärenjungen wurde am Dienstag vom Karlsruher Zoo bekannt gegeben. Er heißt: Mika.
Name für Eisbär-Baby sollte mit M beginnen
Gemeinsam mit den "Badischen Neuesten Nachrichten" hat der Zoo in den vergangenen Wochen einen Namen für den vier Monate alten Eisbären gesucht. Er sollte kurz sein und mit M beginnen, da alle 2024 im Zoo geborenen oder geschlüpften Tiere einen Namen mit diesem Anfangsbuchstaben bekamen.
Über 30.000 Vorschläge seien aus der Bevölkerung gekommen, sagt Matthias Reinschmidt. Etwa 4.000 unterschiedliche Namen seien dabei gewesen. Daraus hat das Zoo-Team eine Liste mit den 50 häufigsten Vorschlägen erstellt. Am Ende blieb die Top 3: Maximus, Mika und Manuk. Bei der finalen Abstimmung hat dann Mika gewonnen.
Ich bin von Mika absolut begeistert. Da ist das 'ka' von Karlsruhe drin, das passt perfekt für den Karlsruher Zoo.
Zoofreunde durften Eisbär Mika in Karlsruhe kennenlernen
Am Dienstag durften die Karlsruher Zoofreunde einen exklusiven Blick auf den Eisbär-Nachwuchs werfen. Der Zoo hatte die Mitglieder des Fördervereins eingeladen, um sich für die "ganzjährige Unterstützung" zu bedanken, so Zoodirektor Matthias Reinschmidt.
Ab Mittwoch dürfen auch andere Zoobesucherinnen und -besucher Mika sehen - allerdings mit Einschränkungen. Beispielsweise dürfen immer nur Gruppen von 50 Personen den Bereich rund um die Eisbären-Anlage betreten. Jede Gruppe hat dann fünf Minuten Zeit, bis die nächste Gruppe eintreten darf. "Wir möchten möglichst vielen Menschen die Chance bieten, das Jungtier zu sehen. Gleichzeitig soll der Bereich nicht zu voll werden. Deshalb benötigen wir diese Besucherlenkung", erklärte Reinschmidt im Vorfeld.
Hochumstritten unter Tierschützern Eisbären im Zoo: Ist die Haltung in Tierparks noch zeitgemäß?
Der Karlsruher Zoo zeigt erste Bilder des neugeborenen Eisbär-Babys. Die Haltung der weißen Riesen ist umstritten, könnte aber eine große Rolle für die Zukunft der Spezies spielen.
Ein Besuch gebe jedoch keine Garantie, den kleinen Eisbären auch zu Gesicht zu bekommen, so der Zoo-Chef. "Die Bären haben immer die freie Wahl, ob sie auf der Außenanlage oder in der nicht einsehbaren Innenanlage sind. Es kann also passieren, dass Zoogäste eine leere Anlage sehen, wenn sie an der Reihe sind." Damit möchte man sowohl das Jungtier als auch Mutter Nuka schützen.
Eisbär-Mama Nuka bringt zwei Babys zur Welt
Anfang November im letzten Jahr war die Aufregung groß: Eisbärin Nuka brachte im Karlsruher Zoo zwei Junge zur Welt. Für sie war es die erste Geburt. Doch die Chancen standen schlecht, dass beide Babys überleben würden, weil sie nicht in einer Wurfhöhle zur Welt kamen, sondern ungeschützt im Außengehege. Eines der Jungtiere überlebte nicht und starb vermutlich in den ersten Tagen. Die Sterberate bei Eisbär-Babys sowohl in der Natur als auch in Gefangenschaft ist relativ hoch.