Demos von Rechtsextremen und Antifa erwartet

CSD in Pforzheim: Polizei zwischen Feiern und Protesten - Das müssen Sie wissen

Neben dem Christopher-Street-Day sind am Samstag in Pforzheim noch weitere Demos angemeldet. Die Polizei muss die Gruppen auseinander halten.

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Von Autor/in Annika Jost

Am Samstag sind wieder Menschen mit Regenbogenfahnen in der Pforzheimer Innenstadt unterwegs. Erwartet werden beim Christopher-Street-Day (kurz CSD) rund 1.300 Menschen, die in der Innenstadt am Demozug und dem anschließenden Fest teilnehmen. Aber auch Rechtsextreme und die Antifa wollen in Pforzheim auflaufen.

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Programm beim CSD Pforzheim: Das ist geplant

Der CSD findet in diesem Jahr unter folgendem Motto statt: "No pride for some without liberation for all. Ausgrenzung? Nicht mit uns!". In der Woche vor dem CSD fanden in der Stadt mehrere Veranstaltungen zum Thema queere Community in Pforzheim statt. Am Samstag startet der Demozug um 12 Uhr auf dem Marktplatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen den Schlossberg entlang zum Bahnhof und über den Leopoldsplatz zurück zum Bahnhof. Auf ihrer Instagramseite teilte der Organisator Spotlight mit, dass durch die einseitige Sperrung der Autobahn A8 die Route angepasst werden musste.

Social-Media-Beitrag auf Instagram

Auf dem Marktplatz ist für das spätere Fest eine Bühne aufgebaut, und es wird Stände von mehreren Institutionen der Stadt geben. Auch die katholische und evangelische Kirche sind auf dem Marktplatz vertreten und unterstützen die Demonstration. Der Abend soll mit einer Karaoke-Party im Irish Pub enden.

Rechtsextreme und Antifa rufen zu Demos in Pforzheim auf

Wie schon im letzten Jahr rufen Rechtsextreme zu einer Demo zum "Erhalt traditioneller Werte" in der Nähe des CSD auf. Bei der Stadt sind 100 bis 200 Personen angemeldet.

Dagegen positioniert sich unter anderem das Offene antifaschistische Treffen (kurz: OAT). Auf den Sozialen Medien ruft die Gruppierung dazu auf, sich dem CSD anzuschließen. Sie wollen den "CSD verteidigen" und den "Faschisten nicht die Straße überlassen", heißt es in einem Post auf Instagram.

Weil es im letzten Jahr zu Ausschreitungen am Rande der Demos kam, plant die Polizei, wieder mit einem ähnlichen Großaufgebot vor Ort zu sein. Im letzten Jahr wurden über 100 Personalien aufgenommen und eine Person festgenommen.

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Annika Jost
SWR-Reporterin Annika Jost

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