Zeugen sehen Gegenstände vom Himmel fallen

Tödlicher Unfall mit Motorflugzeug und Segelflieger bei Baden-Baden - das ist der Stand

Ein Pilot ist am Freitagmittag bei einem Unfall mit einem Motorflugzeug und einem Segelflieger bei Baden-Baden gestorben. Viele Fragen sind noch offen.

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Von Autor/in Patrisha Walters, Sven Huck

Nach dem Absturz eines Motorflugzeugs und eines Segelfliegers bei Baden-Baden mit einem Toten laufen die Ermittlungen. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Flugzeuge in der Luft kollidierten. Hinweise auf einen technischen Defekt der Flugzeuge oder eine strafbare Handlung der Piloten gebe es bisher nicht. Der Unfallhergang muss aber noch geklärt werden.

Bei dem Unglück starb der 53-jährige Pilot des Motorflugzeugs. Der andere Pilot konnte sich mit einem Fallschirm retten.

Ermittlungen nach Absturz bei Baden-Baden gehen vermutlich länger

Neben der Kriminalpolizei ist auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) an den Ermittlungen beteiligt. Bis alles ausgewertet ist und ein Abschlussbericht vorliegt, kann es laut Ermittlern einige Zeit dauern. Um herauszufinden, was genau passiert ist, sucht die Kriminalpolizei auch Zeugen.

Zeugen hören Knall und sehen Gegenstände vom Himmel fallen

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei hatte das Motorflugzeug vor dem Unglück einen Segelflieger in die Luft gezogen, der sich ausklinkte und dann selbstständig flog. Danach kollidierte das Motorflugzeug offenbar auf einer Höhe von 300 bis 400 Metern mit einem anderen Segelflieger. Der Pilot, der zuvor in die Luft gezogen wurde, entdeckte Wrackteile auf einer Wiese nahe des Klärwerks Baden-Baden und rief den Notruf.

Zeugen berichteten laut Polizei von einem lauten Knall. Anschließend seien Gegenstände vom Himmel gefallen. Dies lasse auf einen Zusammenprall zwischen dem Motorflugzeug und dem Segelflieger schließen.

Pilot von Segelflieger rettete sich mit Fallschirm

Der 53-jährige Pilot des Motorflugzeugs starb noch am Unfallort. Der 66-jährige Pilot des abgestürzten Segelfliegers konnte sich mit einem Fallschirm retten und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte die Klinik nach Polizeiangaben mittlerweile wieder verlassen.

Gemeinsam mit den Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren Kriminaltechniker am Freitagabend noch am Unfallort, um Spuren zu sichern und weitere Erkenntnisse zur Unfallursache zusammen zu tragen. Die Bergung des tödlich verunglückten 53-jährigen Piloten aus dem Wrack des Motorflugzeugs wurde am Abend abgeschlossen. Auch der Baden-Badener Oberbürgermeister Thomas Jung war am Unglücksort, um sich vor Ort zu informieren.

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Patrisha Walters
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